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Wuppertal gibt NS-Raubkunst zurück

Wuppertal hat das Gemälde „Zwei Frauen“ von Karl Schmidt-Rottluff an die Erbin der jüdischen Familie Hess zurückgegeben. Die Familie war während der NS-Zeit verfolgt und ihre Kunstsammlung beschlagnahmt worden. Das Bild hat besonderen Wert für das Museum und wurde mit Hilfe von Stiftungen und Landesgeldern zurückerworben. Um ähnliche Fälle von NS-Raubkunst schneller zu klären, starten heute neue Schiedsgerichte, die es Erben ermöglichen, ein Aufklärungsverfahren ohne Zustimmung der Museen einzuleiten.

Von Augsburger Allgemeine
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