5in5 Kiel

Krankenhauschef gibt Posten ab + Stadt versus Immobilienwirtschaft beim B-Plan Düsternbrook + Posthof-Hochhaus bald Geschichte

Guten Morgen!

Krankenhauschef: Das ist fraglos ein Job, in dem man gut verdient, in dem man viel gestalten kann und der zudem mit einer hübschen Portion Renommee verbunden ist. Aber mal ehrlich und ganz hypothetisch: Wie würden Sie reagieren, böte man Ihnen diesem Job an?

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Ständiger Stress um die Klinik-Finanzen, immer neue Strukturreformen, Personalnot, Dauerspagat zwischen Kosteneffizienz und Patientenversorgung: Roland Ventzke hat das mitgemacht. Ein Vierteljahrhundert lang. Nun tritt der Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses in die zweite Reihe. Im Interview mit meiner Kollegin Karen Schwenke sagt Ventzke, was ihn dazu bewog, was er erreicht hat und was nicht.

An dieser Stelle noch eine herzliche Bitte: Machen Sie unsere Digitalangebote (Website und App) gemeinsam mit uns besser – und sagen Sie uns jetzt Ihre ehrliche Meinung! Nehmen Sie sich kurz Zeit für unsere Umfrage und helfen Sie mit Ihrem Feedback, unser Angebot zu verbessern. Danke!

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Dienstag in Kiel.

iconRoland Ventzke gibt den Chefposten auf

Darum geht es: Hinter Roland Ventzke liegt eine lange, arbeitsintensive Zeit. Nun gibt er im Alter von 61 Jahren und nach 25 Jahren als Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses Kiel die Verantwortung an seine Kollegin Nicole Schröder ab.

Darum ist es wichtig: Als Ventzke das Krankenhaus 2020 übernahm, war er Amtsleiter. Er strukturierte die Klinik zur GmbH um und realisierte viele Modernisierungsprojekte. Doch in den vergangenen Jahren erwirtschaftete das Klinikum auch Defizite in Millionenhöhe.

So geht es weiter: Ventzke bleibt dem Klinikum als Prokurist erhalten.

iconBauen unter Auflagen? Konflikt um Düsternbrooks Bebauungsplan

Darum geht es: Mit einem Bebauungsplan für Düsternbrook will die Stadt den Charakter des von Villen und Grün geprägten Ortsteils erhalten. Die Immobilienwirtschaft reagiert verhalten.

Darum ist es wichtig: Das Vorhaben hat massive Auswirkungen auf künftige Bauprojekte. Es geht um Baugrenzen, Verbot von Hinterlandbebauung und Vorgartenversiegelung.

So geht es weiter: Die B-Plan-Debatte wird noch viel Zeit kosten. Denn die Einschätzung der Investoren klafft auseinander, wenn es um folgende Frage geht: Wie realistisch ist Bestandsschutz in Kiels Toplage?

icon Das Posthof-Hochhaus in Kiel-Gaarden wird abgerissen

Darum geht es: Das Hochhaus auf dem ehemaligen Posthof an der Werftstraße in Gaarden ist bald Geschichte: Nach und nach wird der Bau aus den 60er Jahren abgetragen.

Darum ist es wichtig: Das Hochhaus stand jahrelang leer, wurde aber von der Gaardener Szene als Lost Place genutzt. Graffiti, zerschlagene Fenster, Spritzbesteck und Müll sind die Zeugen des Geschehens.

So geht es weiter: Der Investor, die Quantum-Gruppe, hat große Pläne für das Grundstück. 900 Wohnungen sollen hier entstehen, ein Teil davon wieder in einem Hochhaus.

iconFür die „Die kleine Hexe“ hat Claudia Friebel das Besenreiten geübt

Diese Schauspielerin interessiert uns: Vom Narren in Shakespeares „König Lear“ bis zu Gerhart Hauptmanns „Rose Bernd“ – Claudia Friebel hat am Theater Kiel höchst unterschiedliche Figuren gespielt. Jetzt hat sie die Hauptrolle in „Die kleine Hexe“ übernommen.

Darum ist das wichtig: „Die kleine Hexe“ ist das diesjährige Weihnachtsmärchen in Kiel – und regt die Fantasie von Tausenden Kindern an. Alle 24 Aufführungen sind ausverkauft.

Das nehmen wir mit: Damit die Hexerei möglichst lebensecht wirkt, hat Friebel das Hexenreiten in der heimischen Küche geübt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

iconInklusives Segeln in Kiel: Iris Brettschneider etablierte eigene Vereinssparte

Diese Kielerin interessiert uns: Iris Brettschneider von der Segler-Vereinigung Kiel etablierte 2018 das inklusive Segeln als Vereinssparte in Kiel. Als nationale Koordinatorin ist sie Ansprechpartnerin für das Segeln von Menschen mit geistigem Handicap.

Darum ist sie wichtig: Die 54-Jährige engagiert sich im Segelverein ehrenamtlich – trotz Vollzeitjob. Für ihr Engagement war sie für den Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis nominiert.

Das nehmen wir mit: Inklusion bedeutet für sie mehr als nur Teilhabe. Bei den Special Olympics 2026, das Pendant zu den Paralympics, nur für Menschen mit geistiger Behinderung, tritt Kiel mit zwei Teams an.

Damit verabschiede ich mich für heute.

Bis bald, Ulrich MetschiesPS: Wenn Sie noch Zeit haben…

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

Swingerclub im Gewerbegebiet: Die Gäste kommen selbst aus Dänemark

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

OB-Wahl Kiel – Stichwahl: Wie geht es weiter? Alle Infos zur Wahl am 7.12.

Zum Anker“ in Neumünster: Stammkunde übernimmt seine Lieblingsbar

Unser 5in5-Newsletter

Die 5 wichtigsten Themen exklusiv aus Ihrer Region jeden Werktag um 5 Uhr – kostenlos direkt per E-Mail.

Abonnieren Sie auch

Kiel kulinarisch: Neues aus der Kieler Gastroszene – jeden ersten Donnerstag im Monat per Mail.

KN