Sachsen hinkt bei den Unternehmensgründungen deutschlandweit hinterher. Dabei braucht es neue Ideen. Der Wettbewerb „Sachsens Unternehmer des Jahres“ sucht daher mutige Start-ups.
Chemnitz, Dresden, Leipzig.
Tausende Beschäftigte bangen zurzeit um ihren Job, sei es bei VW, Dow Chemical oder Wacker Chemie. Traditionell starke Industrien wie Automobilbau, Chemie und Stahl schwächeln.
Hinzukommen all die Herausforderungen, die durch den Klimawandel, Künstliche Intelligenz und den demografischen Wandel in Deutschland entstehen. Nicht zu erwähnen, dass sich die allgemeine Weltlage dreht und wendet. In diesen unsicheren Zeiten braucht es Lösungen, sei es in der Mobilität, bei der Energieversorgung, im Gesundheitswesen, in der Industrie oder in der Digitalisierung. Oder allein beim Geschäftsmodell.
Der Wettbewerb „Sachsens Unternehmer des Jahres“ sucht daher mutige Start-ups und Unternehmen, die sich trauen, Neues auszuprobieren. Firmen, die anpacken und die Transformation als Chance begreifen.
Denn eines ist sicher: Deutschland steckt voller Ideen, doch es fehlt an Innovationsmut. Die wirtschaftliche Lage ist schwierig. Das macht sich auch bei den Riskanten und Waghalsigen bemerkbar. Die Anzahl der Unternehmensgründungen sinkt: Während zwischen 2015 und 2021 noch durchschnittlich 168.000 Firmen pro Jahr den Start in Deutschland wagten, waren es im vergangenen Jahr 161.000. Das zeigen Analysen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und der Creditreform Wirtschaftsforschung.
Besonders Sachsen hängt hinterher. Hier kommen 22 Start-ups auf 100.000 Erwerbstätige. Nur noch Thüringen liegt dahinter, mit 20. In Berlin und Hamburg sind es dagegen 42. Auch Hessen und Schleswig-Holstein können sich mit rund 33 Gründungen sehen lassen.
Doch wer eine gute Geschäftsidee hat, sollte sich nicht von der Rezession und der Pleitewelle abschrecken lassen. Denn gerade, wenn die Luft dünner wird, braucht es innovative Ideen auf dem Markt. Nicht nur, um Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch, um gute Talente in Ostdeutschland zu halten, ja sogar anzuziehen und für internationale Bekanntheit zu sorgen.
Denn eines ist sicher: Auch nach 35 Jahren Wiedervereinigung gibt es noch immer keinen Dax-Konzern mit Hauptsitz in den neuen Ländern. Vielleicht schafft das ja ein bisher unbekanntes Unicorn.
Der Wettbewerb um die beste Unternehmerin oder den besten Unternehmer startet an diesem Freitag in die 21. Saison. Außerdem wird der beste Gründer oder die beste Gründerin gesucht. Den beiden Siegerteams winkt ein Mediabudget von 60.000 Euro zur Produkt- oder Eigenwerbung in der „Sächsischen Zeitung“, der „Freien Presse“ und der „Leipziger Volkszeitung“ sowie in deren Wirtschaftsmagazinen.
Mit dem Preis werden Sachsens Mittelstand und seine Erfolgsgeschichten auf die Bühne geholt – dank umfangreicher Berichterstattung der Medienpartner. So können Unternehmen auf sich aufmerksam machen – gerade in Zeiten von Personalnot.
Wer es unter die Besten schafft, erhält neben der Urkunde eine Einladung zur exklusiven Preisverleihung – dort gibt es die Gelegenheit zum Austausch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister, Vertretern der Kammern und Verbände. Die Bewerbung ist unkompliziert und kostenlos online möglich. Bewerbungsschluss ist der 13. Februar 2026.
Gegen den Strom – diese sechs Gründer trotzen der Krise
Krisenzeiten sind Gründungszeiten. Das sagen zumindest Vertreter der Start-up-Szene, denn genau dann entstehen besonders widerstandsfähige und wettbewerbsstarke Unternehmen.
Wir haben sechs Gründer und Gründerinnen aus Sachsen getroffen und sie gefragt, was sie motiviert, Neues zu beginnen – in Zeiten, in denen von Personalabbau und Verlusten die Rede ist.

Der Roboter Thery des Leipziger Start-ups Tediro kommt zur richtigen Zeit. Denn in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Altenheimen macht sich der Personalmangel immer mehr bemerkbar.
Bild: Matthias Schmidt

Der Roboter Thery des Leipziger Start-ups Tediro kommt zur richtigen Zeit. Denn in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Altenheimen macht sich der Personalmangel immer mehr bemerkbar. Bild: Matthias Schmidt
1. Gegen Personalnot: Roboter Thery unterstützt Patienten beim Gehen
Thery ist 1,50 Meter groß, 60 Kilogramm schwer und kann sich auf Rollen fortbewegen. Der von dem thüringisch-sächsischen Unternehmen „Tediro Healthcare Robotics“ entwickelte Roboter hilft Patienten bei ihrem Gang zurück ins normale Leben. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn Thery fördert und überwacht das therapeutische Gangtraining auf Unterarmstützen.
Das sieht so aus, dass sich Patienten im Krankenhaus per Chip bei dem Roboter anmelden. Thery fährt vor dem Patienten her, analysiert beim Gehen die Skelettdaten und gibt wichtige Korrekturtipps. „Die vom Roboter gesammelten Daten fließen dann in die Patientenakte ein“, erklärt Christian Sternitzke, der gemeinsam mit Anke Mayfarth das Unternehmen mit Sitz in Leipzig und Ilmenau 2020 gegründet hat.
Die Idee für den Roboter entstand an den Waldkliniken Eisenberg. Physiotherapeutin Mayfarth habe sich immer einen technischen Helfer gewünscht, der ihr Routinetätigkeiten in der Akutklinik und Rehabilitation abnimmt. So bleibt mehr Zeit für Physiotherapie oder Osteopathie. Der Wunsch ist nun Realität.
Seit diesem Frühjahr ist der Roboter in mitteldeutschen Kliniken im Einsatz. Die Nachfrage nach dem innovativen Assistenten ist groß, denn physiotherapeutisches Personal ist rar.

Markus Vorrath ist einer der Gründer von Handson Robotics. Das Start-up hat einen Bestecksortierroboter erfunden.
Bild: Georgi Paschew/TU Dresden

Markus Vorrath ist einer der Gründer von Handson Robotics. Das Start-up hat einen Bestecksortierroboter erfunden. Bild: Georgi Paschew/TU Dresden
2. Trotz Insolvenz: Roboter für Großküchen aus Dresden
In der Großküche im Uniklinikum Dresden fällt viel dreckiges Geschirr an, denn Tausende Ärztinnen, Pfleger und Patienten müssen täglich versorgt werden. Personal an der Spülstrecke wird deshalb immer gesucht. „Es ist laut, warm, stressig. Der Krankenstand ist hoch“, weiß Markus Vorrath.
Der promovierte Elektrotechniker und drei Mitgründer haben 2024 eine Geschäftsidee entwickelt: einen Bestecksortierroboter für Großküchen. „Wir nehmen damit keine Arbeitsplätze weg. Die Großküchen freuen sich über jede helfende Hand“, sagt Vorrath. „Die Leute werden immer älter. Die jungen Menschen kommen nicht nach. Der Bedarf nach Gemeinschaftsverpflegung wird wachsen.“
Beim Dresdner Start-up Handson Robotics arbeiten sie zu sechst. Vorrath ist gleichzeitig noch Forschungsgruppenleiter an der Professur für Mikrosystemtechnik der TU Dresden. Ein Großteil des Teams hat bereits Gründungserfahrung, denn 2019 starteten sie das Unternehmen PowerOn. Die Idee: Roboter mit fühlenden Häuten, künstlichen Muskeln und künstlichen Neuronen. Doch 2023 mussten sie Insolvenz anmelden. Die Idee sei zu kapitalintensiv gewesen. Vorraths Team will aber nicht aufgeben: „Wenn man einmal im Bereich Gründen unterwegs war, merkt man, wie viel mehr Spaß es macht, als in einer Festanstellung zu arbeiten“, nennt der 39-Jährige als Grund.
Das neue Start-up hat nun die erste Finanzierungsrunde geschafft. „2023 war es schwieriger. Da gab es eine Krise auf den Kapitalmärkten.“ Die Finanzierungsbedingungen seien jetzt schon viel besser. Mitte 2026 wollen sie bereits 15 Besteckroboter im Einsatz haben.

Johannes Bellmann ist Co-Gründer des Leipziger Start-ups BRbase – und hat seine Web‑App bereits an 70 Unternehmen verkauft. 2026 will das Unternehmen weiter wachsen.
Bild: Andre Kempner

Johannes Bellmann ist Co-Gründer des Leipziger Start-ups BRbase – und hat seine Web‑App bereits an 70 Unternehmen verkauft. 2026 will das Unternehmen weiter wachsen. Bild: Andre Kempner
3. Für mehr Digitalisierung in Unternehmen: Die Web-App aus Leipzig für Betriebsräte
Bürokratie kann lästig sein – das weiß Johannes Bellmann aus seiner Zeit als Betriebsrat. „Protokolle zu schreiben, war ätzend – das wollten wir ändern“, sagt der 37 jährige Gründer. 2023 gründete er mit Thilo Haase und Miriam Amin schließlich BRbase, eine Web-App für digitales Gremien-Management.
Die Web-App führt Schritt für Schritt durch Einladungen, Anwesenheiten und Tagesordnung, erstellt per Klick rechtssichere Protokolle, bietet zentrale Ablagen vergangener Sitzungen, Aufgaben und Terminplanung — alles datenschutzkonform. „Für Betriebsräte ist es eine große Erleichterung“, sagt Bellmann.
Das zehnköpfige Team hat die Lösung inzwischen an rund 60 bis 70 Unternehmen aus Automobil und Pharmaindustrie, Stadtwerke und Kliniken verkauft. „Aktuell verhandeln wir über ein siebenstelliges Investment, und nächstes Jahr wollen wir mehr als zehn neue Stellen in Leipzig schaffen“, berichtet Bellmann. Gefördert wurde BRbase unter anderem durch Programme der Sächsischen Aufbaubank. Potenziellen Gründern rät er, nicht den Kopf in den Sand zu stecken: „Krisenzeiten bedeutet auch, dass sich neue Chancen ergeben. Die muss man ergreifen.“

Ina Goetz von Undoyarn möchte der Fast Fashion etwas entgegensetzen.
Bild: Ina Goetz

Ina Goetz von Undoyarn möchte der Fast Fashion etwas entgegensetzen. Bild: Ina Goetz
4. Im Kampf gegen Mode-Müllberge: Nachhaltige Wolle aus Chemnitz
Neue Modetrends kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Viele Kleidungsstücke landen nach einer Saison im Müll. Die Chemnitzerin Ina Goetz will da nicht länger hinschauen. 2024 gründete sie das Unternehmen Undoyarn in Chemnitz.
Die Idee: das Garn von alten Pullovern nutzen, um daraus neue Wollknäuel herzustellen. Ihr Unternehmen wurde überregional schnell bekannt. „Ich bekomme Pakete aus ganz Deutschland.“ Goetz trennt die zugeschickten Woll-Sachen auf und behandelt sie mit Wasser und Hitze, um daraus neues Garn zu produzieren. Anderthalb Stunden benötigt sie für einen Pullover. Ein 100-Gramm-Knäuel kostet dann etwa 12 Euro – je nachdem, ob es Kaschmir oder Polyacryl ist.
Goetz arbeitet die Hälfte der Woche als Berufsschullehrerin im Bereich Pflege. Die Liebe zur Handarbeit hat sie aus der Familie und bisher nur als Hobby betrieben. Doch mit 56 Jahren will sie der Modeindustrie etwas entgegensetzen. Die Chemnitzerin bietet außerdem Workshops rund ums Flicken, Stricken, Nähen in ihrem Textilatelier Undoyarn an. Für das nächste Jahr hofft sie, noch bekannter zu werden.

Felix Kirsten (links) und Lorien Petersen, zwei Cousins aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach, wollen mit ihren Lichterbögen den traditionellen Schwibbogen-Herstellern Konkurrenz machen.
Bild: Karl-Ludwig Oberthuer

Felix Kirsten (links) und Lorien Petersen, zwei Cousins aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach, wollen mit ihren Lichterbögen den traditionellen Schwibbogen-Herstellern Konkurrenz machen. Bild: Karl-Ludwig Oberthuer
5. Aus Liebe zur Heimat: Traditionelle Handwerkskunst im modernen Design
Felix Kirsten und Lorien Petersen wollen mit Salibo den Markt der Lichterbögen aufmischen. Dabei sind die zwei Cousins noch keine 20 Jahre alt. Aus dem Drang, ein eigenes Produkt zu schaffen, das ihre handwerklichen Wurzeln mit moderner Technik verbindet, gründeten sie 2024 ihr Start-up. Mit ihrem ersten Lehrlingsgehalt finanzierten sie eine CNC-Fräse für knapp 8000 Euro. Diese legte mutmaßlich den Grundstein des jungen Unternehmens. Die Geschäftsidee formte sich jedoch erst später in den Köpfen der jungen Männer.
Ihr Wissen aus Orgelbau und Industrietechnik fließt in die Entwicklung und Produktion der zeitlosen Lichterbögen ein. Ihre Produkte unterscheiden sich von traditionellen Schwibbögen durch ihre Form und Motive. Indirekt beleuchtete Stadt- und Landschaftssilhouetten auf mehreren Ebenen prägen symbolische Heimatbilder, auch unabhängig von weihnachtlicher Tradition.
Ausschließlich ihre Familien unterstützen sie mit mietfreien Werkstatträumen, fachlichem Rat und finanziellen Leihgaben. Sonst haben die zwei „einfach erstmal drauflos gewerkelt“, wie sie selbst erzählen. Salibo steht für die kreative Kombination regionaler Werte mit moderner Technik – aber vor allem für Mut, mit wenig loszulegen und Großes zu wagen.

Online-Portal Krebs-Campus in Leipzig. Babett Baraniec und Sebastian Miedtank am Rechner.
Bild: Andre Kempner

Online-Portal Krebs-Campus in Leipzig. Babett Baraniec und Sebastian Miedtank am Rechner. Bild: Andre Kempner
6. Von der Krebspatientin zur besten Gründerin in Sachsen 2025
Dr. Babett Baraniec lebt seit 12 Jahren mit Krebs. Die promovierte Biologin und Medizinpädagogin aus Leipzig hat den „Krebs Campus“ aufgebaut, eine digitale Begleitplattform, die Krebspatienten und ihre Angehörigen mit verständlichen Expertenkursen, praktischen Selbstmanagement-Tools und Checklisten für Arztgespräche durch jede Therapiephase der Krebserkrankung führt. Sie schließt damit nach eigenen Worten eine Versorgungslücke und entlastet das Gesundheitssystem.
Dafür wurde Babett Baraniec diese Woche mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis in der Kategorie „Neugründung“ ausgezeichnet. Die Sozialunternehmerin startete 2023 mit ihrem Lebensgefährten die Firma „Gesundheitsedukation Babett Baraniec & Sebastian Miedtank GbR“. „Ich habe bis letztes Jahr noch doppelt gearbeitet, weil ich mich lange nicht getraut habe, mich selbstständig zu machen. Meine Arbeit gab mir als chronisch Kranke Sicherheit“, sagte sie bei der Preisverleihung.
Ihr Lebensgefährte habe sie lange überreden müssen, endlich mutig zu sein. „Es war die beste Entscheidung, weil ich jetzt freier bin“, so Baraniec. Ihr Beispiel soll Mut machen und zeigen, „wir sind nicht nur chronisch Kranke, sondern normale Menschen, die auch gründen können“. (sz)
So können Sie am Wettbewerb teilnehmen
Ab jetzt kann man sich für den Hauptpreis bewerben. Geehrt wird auch ein innovatives und erfolgreiches Start-up. Das sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen:
Was steckt hinter dem Unternehmerpreis?
Der Preis wird zum 21. Mal ausgelobt. Er rückt positive Entwicklungen aus der Wirtschaft in Sachsen in den Mittelpunkt und gibt jenen Unternehmerinnen und Unternehmern eine Bühne, die sonst von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt beachtliche Erfolge erzielen. Der Wettbewerb ist eine Initiative der „Sächsischen Zeitung“, der „Freien Presse“, der „Leipziger Volkszeitung“, von MDR Sachsen, Volkswagen Sachsen, dem Unternehmen Schneider + Partner, der Sächsischen Lotto-GmbH, der Freistaat-Initiative „So geht sächsisch“ und der Krankenkasse AOK Plus.
Wer kann sich für den Preis bewerben?
Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 13. Februar. Die Teilnahme ist kostenlos. Auch Empfehlungen anderer werden entgegengenommen. Bewerben kann man sich unter www.unternehmerpreis.de. Wer sich um den Hauptpreis bewirbt, muss folgende Bedingungen erfüllen: Das Unternehmen sollte mindestens fünf Jahre am Markt sein. Der Firmensitz muss in Sachsen liegen. Es müssen mindestens zehn Mitarbeitende beschäftigt werden, und die Firma muss einen Mindestjahresumsatz von 500.000 Euro verzeichnen. Für die Jury stehen allerdings nicht Umsatzzahlen und Wachstum im Vordergrund. Vielmehr zählen das Engagement für Belegschaft und Region, Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit.
Welche Preise gibt es neben dem Hauptpreis zu gewinnen?
Nicht nur etablierte Unternehmen sind für eine florierende Wirtschaft wichtig, sondern auch Gründerinnen und Gründer. Sie geben mit ihrem Innovationsgeist und ihrem Mut, Visionen umzusetzen, wichtige Impulse für die Zukunft. Der Sonderpreis „Sachsen gründet – Start-up 2026“ würdigt genau diese Unternehmen. Teilnehmen können junge Firmen, die ihren Sitz in Sachsen haben, die zwischen 1. Januar 2021 und 31. Dezember 2024 gegründet wurden. Außerdem sollte das Unternehmen über eine innovative Geschäftsidee und einen überzeugenden Businessplan verfügen.
Was gibt es zu gewinnen?
Für den Gewinner oder die Gewinnerin des Hauptpreises gibt es „Die Träumende“, eine eigens für den Wettbewerb von der Bildhauerin Małgorzata Chodakowska geschaffene Bronzeskulptur. Die Gewinnerin oder der Gewinner des Sonderpreises erhält ein Mediabudget für Print- und Onlineanzeigen bei den Medienpartnern Sächsische Zeitung, Freie Presse und Leipziger Volkszeitung in Höhe von 60.000 Euro.
Wer entscheidet über die Sieger?
Wer zu den Siegern gehört, bestimmt eine fachkundige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern führender sächsischer Medien- und Wirtschaftsunternehmen. In der Jury vertreten sind unter anderem Carsten Dietmann, Björn Steigert und Daniel Daum, die drei Geschäftsführer der Medienhäuser, in denen Sächsische Zeitung, Leipziger Volkszeitung und Freie Presse erscheinen. Mit dabei sind auch Thomas Edig, Geschäftsführer Personal und Organisation bei VW Sachsen, sowie Frank Schwarz, Chef der Sächsischen Lotto-GmbH.
Wann und wo werden die Sieger ausgezeichnet?
Bei einer großen Abendgala am 8. Mai 2026 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden.
Wer waren die Sieger in diesem Jahr?
2025 wurden die Chefs der WT Energiesysteme GmbH zu Sachsens Unternehmern des Jahres gekürt. Die Firma entwickelt und baut Umspannwerke für erneuerbare Energien – konsequent ohne Atom- oder Kohlestrom. Aus einer existenziellen Krise heraus hat Gründer Dietmar Tietz gemeinsam mit seinen Mitgeschäftsführern einen stabilen Wachstumskurs eingeschlagen. (sz)
01.05.2025
Sachsens Unternehmer des Jahres 2025 – Das sind die Gründer-Finalisten: Wer wird Sachsens bestes Start-up?

Am 16. Mai wird „Sachsens Unternehmer:in des Jahres“ gekürt. Über den Sonderpreis für das beste Start-up können Sie in einer Onlineabstimmung unter vier Finalisten mitentscheiden.
21.05.2025
Die Sieger des Gründerpreises: Wenn Sternstunden Schule machen

Die 45Minuten GmbH in Dresden ist Sachsens bestes Start-up 2025. Ihre Online-Plattform revolutioniert den Unterricht – und erleichtert Lehrkräften die Arbeit.
16.05.2025
Sachsens Unternehmer des Jahres: Wie sich drei Stromer „Die Träumende“ angeln

Die Chefs und Inhaber der WT Energiesysteme GmbH in Riesa, einem Spezialisten für Umspannwerke, sind „Sachsens Unternehmer des Jahres 2025“. Eine hochspannende Erfolgsgeschichte.