5in5 Kiel

Wie kriminell ist Kiels Jugend? + Stadt will Tempo beim Bau machen + Stichwahl: Warum Wahlbetrug nicht möglich ist

Guten Morgen!

Wie sicher ist Kiel? Die Stadt hat gerade den aktuellen Jugendkriminalitätsbericht 2024 vorgestellt. Demnach sieht es nicht so gut aus. Immer mehr Jugendliche und Heranwachsende fallen strafrechtlich auf, weil sie klauen oder andere körperlich angreifen. Mein Kollege Florian Sötje hat sich durch das Zahlenwerk gearbeitet und klärt auf, warum der Kriminalitätsanstieg auch mit Corona zu tun hat.

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Mit diesem und vier weiteren Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Donnerstag in Kiel.

iconJugendkriminalität in Kiel wächst erneut

Darum geht es: Die Stadt hat ihren aktuellen Jugendkriminalitätsbericht veröffentlicht. Die Entwicklung steigender Zahlen der vergangenen Jahre setzt sich fort.

Darum ist es wichtig: 1281 der 14- bis 21-Jährigen in Kiel wurden 2024 straffällig – neuer Höchststand und ein Plus von 500 gegenüber 2019. Ein deutlicher Anstieg der Delikte ist im Vergleich zum Vorjahr bei Diebstählen und Körperverletzungen zu sehen.

So geht es weiter: Die Stadt will ihre präventiven Bemühungen in der Jugendarbeit, der Jugendhilfe und im Bereich der Schulen beibehalten und in Teilen ausbauen.

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iconKiel will den Bau-Turbo zünden: 2000 neue Wohneinheiten möglich

Darum geht es: Der Bund hat den Bau-Turbo beschlossen. Durch das neue Gesetz sollen Wohnungen schneller errichtet werden. Die Stadt Kiel will das Verfahren für sich nutzen.

Darum ist es wichtig: Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) sieht durch den Bau-Turbo das Potenzial für 2000 neue Wohneinheiten in Kiel. Allerdings gibt es an dem Gesetz auch Kritik, da Umweltauflagen gelockert und die Abstandsregelungen zu Nachbargebäuden verringert werden.

So geht es weiter: Die Kieler Ratsversammlung soll über die Umsetzung des Bau-Turbos entscheiden. Die Stadt hat Leitlinien für einen Grundsatzbeschluss erstellt. Mit einer Entscheidung zur Umsetzung ist am 11. Dezember zu rechnen.

iconWahlleiter Zierau vor OB-Stichwahl im Interview: „Wahlbetrug nahezu ausgeschlossen“

Darum geht es: Kiels Wahlleiter Christian Zierau hat im KN-Interview vor der Stichwahl am 7. Dezember die Wahl rechtlich für sicher erklärt. Schon vor der OB-Wahl am 15. November hatte die AfD zur Wahlbeobachtung aufgerufen, weil sie Wahlbetrug befürchtete.

Hintergrund: In den Wahllokalen müssen die Wähler, die eine Wahlbenachrichtigung vorlegen, keinen Ausweis zeigen. Es wäre also möglich, dass Menschen mit fremden Wahlbenachrichtigungen eine Stimme abgeben, so die AfD damals.

Das Besondere: Laut Zierau sei ein Wahlbetrug „aus meiner Erfahrung in Deutschland kein Thema – und ich verantworte seit 2019 als Wahlleiter alle Wahlen in Kiel“: Fehler, so Zierau, können immer passieren – aber dass systematisch betrogen werde, halte er „für nahezu ausgeschlossen.“

iconKalt, kälter, Lilli-Martius-Schule: Heizungs-Problem sorgt Unterrichtsausfall

Darum geht es: Die Lilli-Martius-Schule in Elmschenhagen hat ein ernstes Heizungsproblem. Seit Beginn der Heizperiode schwächelt die Anlage wiederholt. Am Montag fiel sogar der Unterricht an der Kieler Schule aus, auch am Dienstag gab es Probleme mit dem schwächelnden System.

Darum ist es wichtig: Mit 780 Jungen und Mädchen ist die Schule eine der größten Grund- und Gemeinschaftsschulen auf dem Ostufer in Kiel. Ein Ausfall des Unterrichts betrifft sehr viele Eltern. In einem Elternbrief bat der Schulleiter um Verständnis.

So geht es weiter: Die Stadt plant mittelfristig die Beschaffung einer externen Heizung, die auf einem Anhänger oder Container aufs Gelände gestellt werden kann. Zuerst aber sollen Monteure die alte Anlage wieder flott bekommen.

iconGemeinde Kronshagen will Gelände von Post-Sportverein kaufen

Darum geht es: Ein seltenes Angebot gibt es auf dem Immobilienmarkt in Kronshagen: Das Gelände des Post- und Telekomvereins Kiel/Kronshagen steht zum Verkauf. Die Gemeinde will offenbar zugreifen.

Darum ist es wichtig: Fast 26.000 Quadratmeter umfasst das Terrain an der Ecke Eichkoppelweg/Eckernförder Straße. Es ist das letzte zusammenhängende Stück Land, das in Kronshagen überhaupt noch entwickelt werden kann.

So geht es weiter: Das Verfahren steht ganz am Anfang, die Verhandlungen mit dem Bund können beginnen. Auch ist noch offen, ob das Gelände im Falle eines Kaufes für Wohnen, Gewerbe oder weiter für Sport genutzt wird.

Damit verabschiede ich mich für heute.

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Bis bald, Kristiane Backheuer

PS: Wenn Sie noch Zeit haben…

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

Dänischenhagen plant Neubaugebiete: Anwohner sind skeptisch

Waffenverbot in Neumünsters Innenstadt: Das sind die Regeln

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KN