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Überraschende Offenheit: Harald Schmidt spricht über seine Altersvorsorge – und verrät, was er im Monat an Rente bezieht.
Neu-Ulm – In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewährt Harald Schmidt (68) tiefe Einblicke in seine finanzielle Situation. Der Entertainer, bekannt durch Formate wie die „Harald Schmidt Show“ oder dem ZDF-„Traumschiff“, spricht ungewöhnlich offen über seine Altersbezüge. Was er dabei offenbart, dürfte viele überraschen – denn selbst prominente Fernsehgesichter müssen mit vergleichsweise bescheidenen Rentenzahlungen auskommen.
Überraschende Offenheit: Harald Schmidt spricht über seine Altersvorsorge – und verrät, was er im Monat an Rente bezieht. © IMAGO/Dennis Duddek
Die „Aktivrente“, die ab Januar 2026 älteren Berufstätigen steuerfreies Hinzuverdienen ermöglichen soll, bringt Harald Schmidt nur begrenzte Vorteile. Der Grund: Diese Regelung gilt ausschließlich für Angestellte, nicht aber für Freiberufler. Da der 68-Jährige überwiegend auf Honorarbasis tätig ist, profitiert er kaum von der Neuregelung, erklärt er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung laut blick.ch. Eine Ausnahme bildet seine Tätigkeit beim ZDF-„Traumschiff“, wo Harald Schmidt den Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle verkörpert. Hier kann er einen Teil seiner Gage steuerfrei vereinnahmen.
„Traumschiff“-Star Harald Schmidt spricht offen über seine Rente
Die konkrete Höhe seiner monatlichen Rente nennt Harald Schmidt ebenfalls: Seit zwei Jahren bezieht er rund 1.100 Euro brutto. Diese Summe setzt sich aus staatlichen Leistungen und Zahlungen der bayerischen Versorgungskammer zusammen. Dass selbst eine TV-Legende seines Formats mit einer derart überschaubaren Altersversorgung leben muss, mag zunächst erstaunen – ist in der Medienbranche aber keine Seltenheit. Finanziell abgesichert ist Harald Schmidt dennoch: Über sein Gesamtvermögen äußert er sich mit bemerkenswerter Gelassenheit.
Im Podcast „Jung in der Gesellschaft“ plauderte er aus, bereits mit Mitte dreißig Millionär geworden zu sein. Seinen heutigen Kontostand habe er längst aus den Augen verloren. „Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen“, so Harald Schmidt. Materielle Statussymbole interessieren den Kabarettisten nicht – weder kostspielige Uhren noch Sportwagen finden sich in seinem Besitz.
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Stattdessen liegt Harald Schmidt das soziale Engagement am Herzen. Seit 2008 fungiert er als Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und unterstützt das Zentrum gegen Vertreibungen. Kürzlich plauderte übrigens auch Thomas Gottschalk (75) über seine Rente. Verwendete Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung, blick.ch, „Harald Schmidt (TV-Entertainer) und die erste Million“ (https://www.youtube.com/@jungindergesellschaft)