LONDON (IT BOLTWISE) – Neue Beobachtungen am Very Large Telescope in Chile zeigen, dass die Verhältnisse im Zentrum der Milchstraße stabiler sind als bisher angenommen. Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, dass einige staubige Objekte stabile Umlaufbahnen um das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A* ziehen. Diese Entdeckung widerspricht früheren Annahmen, dass diese Objekte von dem Schwarzen Loch verschlungen werden könnten.
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Im Zentrum der Milchstraße, wo das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A* residiert, herrschen offenbar stabilere Verhältnisse als bisher angenommen. Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben gezeigt, dass einige staubige Objekte stabile Umlaufbahnen um das Schwarze Loch ziehen. Diese Entdeckung widerspricht früheren Annahmen, dass diese Objekte kurz davor stehen könnten, von dem Schwarzen Loch verschlungen zu werden.
Unter der Leitung von Privatdozent Dr. Florian Peißker von der Universität zu Köln hat ein internationales Forschungsteam das neue Beobachtungsinstrument ERIS (Enhanced Resolution Imager and Spectrograph) eingesetzt, um die Bewegungen dieser Objekte zu analysieren. Besonders das Objekt G2, das lange als reine Staubwolke galt, zeigt nun eine stabile Umlaufbahn, was darauf hindeutet, dass sich im Inneren der Staubwolke ein Stern befindet. Diese Erkenntnis stellt die bisherige Vorstellung von der zerstörerischen Natur des Zentrums unserer Galaxie in Frage.
Ein weiteres bemerkenswertes Objekt ist das Doppelsternsystem D9, das trotz der enormen Gezeitenkräfte des Schwarzen Lochs stabil bleibt. Es ist das erste bekannte Doppelsternsystem, das so nah an einem supermassereichen Schwarzen Loch beobachtet wurde. Die theoretische Möglichkeit, dass die beteiligten Sterne zu einem einzelnen massereicheren Stern verschmelzen könnten, wurde durch die ERIS-Daten bislang nicht bestätigt. Auch die Objekte X3 und X7 zeigen stabile Umlaufbahnen, was darauf hindeutet, dass die Region weniger fragil ist als bisher angenommen.
Diese Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Schwarzen Löchern und Sternen. Dr. Peißker betont, dass Sagittarius A* weniger zerstörerisch ist, als man lange dachte, und dass das Zentrum unserer Galaxie ein ideales Labor für die Erforschung dieser Phänomene darstellt. Die Studie, die im Fachjournal Astronomy & Astrophysics veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Vorgänge im Zentrum der Milchstraße komplexer sind als bisher angenommen. Zukünftige Beobachtungen mit ERIS und dem kommenden Extremely Large Telescope sollen helfen, die Entwicklung dieser Objekte weiter zu verfolgen und zu verstehen, wie Sterne selbst in den extremen Regionen des Universums überleben können.
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Stabile Bahnen um Sagittarius A*: Neue Erkenntnisse aus der Milchstraße (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
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