Die Wagner-Zeit beim FC Augsburg endete in dieser Woche. Unter Manuel Baum wagt man einen Neustart. Dieser dürfte heute hart werden.
Die Zeit von Sandro Wagner als Cheftrainer des FC Augsburg endete in dieser Woche nach nur 14 Pflichtspielen und mit einer dürftigen Bilanz von unter einem Punkt je Bundesligaspiel. Es sei nicht aufgegangen, was man sich erhofft hatte, so Geschäftsführer Michael Ströll. Nach der Pleite in Hoffenheim schwand offenkundig auch beim Coach die Überzeugung, die aktuelle Talfahrt stoppen zu können. Am Montag folgte dann das, was sich seit Wochen immer wieder angedeutet und dann doch noch abgewendet wurde: Die Wege von FCA und Wagner trennten sich.
Baum: “Es fühlt sich geil an”
Mit Manuel Baum übernahm ein alter Bekannter interimsweise den Posten. Ab Dezember 2016 hatte er in 87 Partien bereits das Kommando beim FCA gegeben, stand aber seit Saisonbeginn in anderer Position in Diensten der Fuggerstädter. „Es fühlt sich richtig geil an“, so Baum, der aber nach der Winterpause wieder in seine Rolle als Leiter Entwicklung & Fußballinnovation zurückkehren möchte. Bis sein Nachfolger übernehmen soll, stehen noch drei Bundesligapartien an. Der Auftrag an Baum ist dabei klar: das Team wieder stabilisieren.
Leverkusen: Trainerwechsel hat sich ausgezahlt
Am Samstag wird die Aufgabe schon einmal keine leichte. Mit Bayer Leverkusen kommt ein echtes Schwergewicht zur ersten Partie in der Zeit nach Wagner in die Arena. Auch die Rheinländer haben in dieser Saison schon einen Trainerwechsel hinter sich. Unter Kasper Hjulmand holten sie im Schnitt mehr als zwei Punkte je Spiel – ein starker Wert. Die Werkself kommt als Tabellenvierter und mit breiter Brust in die Fuggerstadt. Unter der Woche gelang dem Vizemeister mit einem 1:0 bei Borussia Dortmund der Einzug ins Pokal-Viertelfinale.