In der Ausstellung zum 40. Geburtstag hängt ein großer Plan über die damaligen Exponate, der zeigt, wo was präsentiert wurde. Zudem sind unter anderem Fotos der Gründer des Schwulen Museums zu sehen, die in Interviews auch zu hören sind – neben den allerersten Eintrittskarten, dem Gästebuch und Schreiben über Probleme bei der Mietzahlung. Das Museum beherbergt zudem die Sammlung von Sternweiler, einem der größten Sammler zur Kulturgeschichte der Homosexuellen.

Das Museumsarchiv platzt allerdings längst aus allen Nähten, so Birga Meyer, Kuratorin der neuen Ausstellung. „Wir versuchen gerade, noch externe Archiv- und Depoträume anzumieten, um das lösen zu können. Wir wollen die uns angebotenen Bestände nicht ablehnen, weil es immer noch so ist, dass queere Geschichten in öffentlichen Archiven nicht gesammelt werden.“ Das Museum wolle verhindern, dass diese Geschichten verschwinden.