Koks in Stuttgart - wie groß ist das Problem? Im Video von unserem Datenjournalisten einfach erklärt: Kokainkonsum in Stuttgart Foto: IMAGO/Future Image

Samstag ist Kokstag: Abwasserdaten verraten viel über den Drogenkonsum in Stuttgart. Im Video zeigen wir die wichtigsten Ergebnisse.

Wenn Stuttgart kokst, sieht man das im Abwasser. Daten zu entsprechenden Analysen trägt EU-Drogenbehörde EUDA zusammen. Sie belegen einen massiven Anstieg des Kokainkonsums in Stuttgart. An jedem einzelnen Wochentag liegen die Werte heute deutlich höher als noch 2017, in der Regel gut doppelt so hoch.

Auch ein deutschlandweiter Vergleich wird dank der EU-Daten möglich, und Stuttgart landet ziemlich weit vorne. Auf welchem Platz genau, und wie sich der Konsum im Wochenverlauf entwickelt – das erklären wir leicht verständlich im Video:

Seit der Haftbefehl-Doku auf Netflix ist Kokain wieder in aller Munde. In Stuttgarts Nasen offenbar schon länger. Es ist längst nicht mehr nur eine vermeintliche Leistungsdroge für Manager. Auch arme Menschen konsumieren Kokain, etwa in Form von Crack.

Die EU-Daten zum Nachlesen gibt es auf dieser Website. Unseren Bericht auch zu anderen Drogen im Stuttgarter Abwasser haben wir hier veröffentlicht.

Dieser Artikel erschien erstmals am 4. Dezember 2025 und wurde am 9. Dezember aktualisiert.