Für den Empfang in der NRW-Staatskanzlei konnten sich Sternsinger-Gruppen bis Anfang Dezember bewerben. Nun steht fest, wer das Bistum Münster vertritt.

Die Sternsinger-Gruppe der Pfarrei St. Bartholomäus und Johannes der Täufer aus Warendorf bringt den Segen in die nordrhein-westfälische Staatskanzlei nach Düsseldorf. Das teilte der Diözesanverband Münster des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit.

Sie werden dabei das Bistum Münster beim Empfang des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) am 8. Januar vertreten. Wer genau nach Düsseldorf fahren wird, würde jetzt erst intern in der Gruppe abgestimmt, sagt BDKJ-Pressereferentin Rebecca Broich gegenüber Kirche+Leben.

Bis zum 7. Dezember konnten sich Pfarreien, die an der Aktion Dreikönigssingen teilnehmen, für den eintägigen Besuch bewerben. 36 Gruppen haben dafür ihren Namen in den Lostopf geworfen. 2025 durfte eine Gruppe der Pfarrgemeinde St. Josef in Moers das Bistum Münster beim Ministerpräsidenten vertreten.

Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“

Die Gewinner-Gruppe wird neben der traditionellen Überbringung des Segens auch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) besuchen. Kosten für Anreise und Verpflegung übernimmt der BDKJ. Um am Empfang teilzunehmen, erhalten die Kinder für den Tag eine Schulbefreiung.

Das Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen lautet „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt stehen Kinderrechte auf Schutz und Bildung. Die Sternsingeraktion gilt als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Die bundesweite Eröffnung findet in diesem Jahr am 30. Dezember in Freiburg statt. Nächstes Jahr wird die Aktion in Münster eröffnet.