Schulleiter Guido Richter begrüßt die neue Bildungsstrategie. Allerdings sei es auch wichtig, die Schülerinnen und Schüler in ihren emotionalen Fähigkeiten zu stärken. Damit sie beispielsweise den Unterricht nicht maßgeblich stören. Richter wünscht sich, dass die sozialpädagogische Förderung sich künftig an den tatsächlichen Bedarfen der Schulen orientiert. Dafür brauche es auch eine bessere personelle Ausstattung. Die neue Bildungsstrategie wurde durch einen sogenannten Qualitätsbeitrag wissenschaftlich begleitet.

Der Vorsitzende des Qualitätsbeirats, Norbert Maritzen, bewertet das Ergebnis als positiv: „Erstmals liegt für Berlin eine konsistente, in den Zielen fokussierte, wesentliche Bildungsetappen umfassende und inhaltlich strukturierte Strategie vor und nicht – wie häufig in der Vergangenheit – eine Sammlung von Einzelmaßnahmen.“ Die Kitas und Schulen werden nun umfassend informiert und bekommen einen Maßnahmenkatalog, um die Bildungsstrategie dann ab dem Sommer 2026 umzusetzen.