Eine 38-Jährige hat eine junge Frau in Prenzlauer Berg am Betreten ihrer Wohnung gehindert und einen Polizisten angegriffen. Zuvor sollen rund 20 Personen den Eingang zur Wohnung der 23-Jährigen versperrt haben. Das teilte die Berliner Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagabend.

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Die 23-Jährige alarmierte die Polizei, weil sich rund 20 Personen vor ihrer Wohnungstür befunden und ihr den Zugang verwehrt haben sollen. Hintergrund war laut Polizei eine Mietstreitigkeit zwischen der 23-Jährigen und einer anderen Frau.

Die Mieterin, die laut gerichtlichem Beschluss die Wohnung betreten darf, habe sich bedroht gefühlt. Polizeibeamte begaben sich zur Wohnung und forderten die Gruppe auf, den Weg zur Wohnung freizugeben. Als die Personen der Aufforderung nicht nachkamen, schoben die Polizisten sie aus dem Weg.

38-Jährige attackiert Polizisten

Eine 38-Jährige reagierte daraufhin aggressiv und stellte sich wieder in den Weg. Ein Beamter wollte sie erneut zur Seite schieben, doch sie schlug auf seine Hände und seinen Oberkörper. Die Einsatzkräfte brachten sie zu Boden und legten ihr Handschellen an. Die Frau klagte anschließend über Schmerzen, weshalb Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus brachten.

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Mehrere Personen filmten den Vorfall, weshalb die Polizisten ihre Handys beschlagnahmen wollten. Eine Frau warf daraufhin ihr Handy von sich, eine unbekannte Person fing es auf.

Wenig später hielt ein Polizist eine Frau fest, weil der Verdacht bestand, dass sie zu der Gruppe am Hauseingang gehört hatte. Dann näherten sich 10 bis 15 Personen, die teilweise vermummt waren, dem Polizisten. Er zog seinen Taser und forderte sie auf, sich nicht weiter zu nähern.

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Ein vermummter Mann ging weiter auf ihn zu. Der Polizist drohte dem Mann daraufhin mit seinem Taser. In der Folge liefen die Personen in unterschiedliche Richtungen weg.

Die Polizei ermittelt zu den genauen Hintergründen des Vorfalls.