1935 wurde die gebürtige Berlinerin Jonas die erste ordinierte Rabbinerin weltweit. Anschließend war sie in der Seelsorge und als Religionslehrerin tätig, zeitweise auch in einer Synagoge nicht weit entfernt von der Straße, die nun ihren Namen bekommen soll. Als Rabbinerin arbeitete sie außerdem im Jüdischen Krankenhaus und in verschiedenen liberalen Synagogen Berlins.
Im November 1942 wurde sie ins Konzentrationslager nach Theresienstadt und von dort im Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie bald darauf ermordet wurde.