Das Verhalten einer achtköpfigen Personengruppe hat am Freitag zu einem Polizeieinsatz im Gelsenkirchener Marienhospital geführt. Wie die Polizei mitteilt, hatte das Personal die Gruppe aufgefordert, das Krankenhaus zu verlassen. Dem kamen diese aber nicht nach. Daher riefen die Klinikangestellten die Polizei.

Die Beamten sprachen Platzverweise aus. Zunächst seien die Personen dem auch gefolgt, doch dann sei ein Jugendlicher in ein Behandlungszimmer gerannt, heißt es in einer Polizeimitteilung. Ein Polizist habe den Jugendlichen ergriffen und „aus dem Zimmer gedrängt“. Daraufhin habe der Rest der Gruppe „lautstark“ protestiert. Ein 55-Jähriger schubste den Polizisten und wurde daraufhin festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Dieses hat der Berliner inzwischen wieder verlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs. Der Polizist blieb den Angaben zufolge unverletzt.

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Die anderen Personen waren dem Platzverweis gefolgt. In der Folge habe es keinen weiteren Einsatz am Marienhospital gegeben, teilte ein Polizeisprecher am Samstagvormittag mit.