In den 90er Jahren hat Rolf Zuckowski (78) mit seinen Liedern die Verkehrserziehung von Kindern geprägt. Und er fährt heute immer noch gerne Auto.
Rolf Zuckowski (78) setzt sich für Verkehrssicherheit ein. Seinen Fahrstil betrachtet der Liedermacher kritisch und achtet auf Sicherheit. „Aber ich versuche, mich sehr, sehr aufmerksam selbst zu beobachten. Meine Frau und ich beobachten uns gegenseitig. Wenn uns etwas auffällt, sagen wir verlängerte Reaktionszeiten oder eine gewisse Langsamkeit in Situationen, dann sprechen wir uns auch gegenseitig darauf an“, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Aber ich hatte bisher wirklich keine kritische Situation – sonst würde ich das Autofahren vielleicht langsam auch infrage stellen.“
ANZEIGEZuckowski ist jetzt Ehrenkommissar für Verkehrssicherheit
Seit Jahrzehnten setzt sich Rolf Zuckowski mit seinen Liedern für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. Besonders das Album „Schulweg-Hitparade“, das erstmals 1978 erschien und 2009 überarbeitet wurde, hat viele Kinder und Erwachsene für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.
Im April wurde Zuckowski in Hamburg zum Ehrenkommissar der Polizei ernannt. Seitdem trägt er einen kleinen Dienstausweis bei sich. „Ich habe ihn noch nie gebraucht, aber manchmal gibt es vielleicht eine Situation, wo das ein bisschen mit dem Augenzwinkern geht, dass ich sagen kann: Ich bin jetzt auch bei der Polizei.“ Zu seiner Auszeichnung gehören außerdem Dienstgrad-Streifen, Sterne für die Schulter, ein Namensschild und Handschellen, die jedoch in einem Glasrahmen verschlossen bleiben.
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Aktionen für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr
Diese Woche unterstützt Zuckowski eine Initiative der Hamburger Polizei, die sich für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr einsetzt. Gemeinsam mit Kindern und Senioren wird er heute (11. Dezember), am Mittwoch und Donnerstag, in Senioreneinrichtungen auftreten. Dabei sind Lieder und ein unterhaltsames Programm geplant. „Die Aktionen sind darauf ausgelegt, die Sinne für die Gefahren der dunklen Jahreszeit zu schärfen und das Bewusstsein für Sichtbarkeit zu stärken“, teilte die Polizei mit.