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Steht der Ukraine-Krieg vor dem Ende? Die USA beteiligen sich an Gesprächen. Trumps Sondergesandter Witkoff kommt nach Berlin. Der News-Ticker.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Ukraine meldet Erfolg systematischer Operation gegen Russland bei Kupiansk „,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Ukraine meldet Erfolg systematischer Operation gegen Russland bei Kupiansk  – Ein Drohnen-Regiment meldet die Zerstörung einer Leitung, durch die Russland Personal eingeschleust haben soll.
  2. Front im Ukraine-Krieg: Russland stockt Truppen bei Pokrowsk auf“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Umkämpfte Front im Ukraine-Krieg: Russland stockt Truppen bei Pokrowsk auf – Das berichtet der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj.
  3. Ende des Ukraine-Kriegs„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Beratungen zum Ende des Ukraine-Kriegs – Gespräche am Sonntag in Berlin
  4. EU-Beitritt der Ukraine?“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>EU-Beitritt der Ukraine? – Zur Sicherheit der Ukraine könnte eine beschleunigte Aufnahme in die Europäische Union beitragen. 
  5. Russisches Geld als Druckmittel der EU„,“position“:“5″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Russisches Geld als Druckmittel der EUUkraine-Krieg: EU friert russisches Vermögen dauerhaft ein.

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Update, 22:45 Uhr: Die Ukraine weist erneut russische Darstellungen einer Einnahme der Stadt Pokrowsk zurück – in diesem Fall geht es um den nördlichen Teil der Stadt. „Der Feind ist nicht in der Lage, die ukrainische Verteidigung im Norden von Pokrowsk zu durchbrechen und setzt deswegen Artillerie ein“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur ukrinform das 7. Luftlandekorps.

Die Lage an der Front bei Pokrowsk ist weiter angespannt. Die Ukraine weist russische Darstellungen einer Einnahme zurück.(Symbolbild)Die Lage an der Front bei Pokrowsk ist weiter angespannt. Die Ukraine weist russische Darstellungen einer Einnahme zurück.(Symbolbild) © IMAGO/Sergey Bobylev

In einem Beitrag auf Facebook heißt es: „Russische Propagandisten haben zum vierten Mal in den vergangenen anderthalb Monaten die Einnahme von Pokrowsk vermeldet, was nur derer Wunschdenken ist.“ Ukrainische Truppen würden ihre Offensive zur Wiederherstellung der Kontrolle über jeden Meter der Stadt fortsetzen. Der Kreml hatte Anfang Dezember verkündet, die Stadt vollständig eingenommen zu haben – Kiew wies die Darstellung bereits mehrfach zurück.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 21:47 Uhr: Nun hat auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Teilnahme an Ukraine-Verhandlungen in Berlin bestätigt. „Am wichtigsten ist, dass ich Treffen mit Vertretern von Präsident Trump sowie Treffen mit unseren europäischen Partnern und vielen Staats- und Regierungschefs über die Grundlage für den Frieden – ein politisches Abkommen zur Beendigung des Krieges – haben werde“, schreib Selenskyj auf der Plattform X.

„Wir arbeiten daran, dass der Frieden für die Ukraine in Würde erfolgt. Dass es eine Garantie gibt, vor allem eine Garantie, dass Russland nicht mit einer dritten Invasion in die Ukraine zurückkehrt.“ Unklar ist aber, ob Selenskyj bereits an diesem Sonntag in Berlin anreist und den US-Gesandten Steve Witkoff trifft. 

Ukraine meldet Erfolg systematischer Operation gegen Russland bei Kupiansk 

Update, 20:20 Uhr: Soldaten des ukrainischen 429. Drohnen-Regiments „Achilles“ haben nach eigenen Angaben eine Leitung zerstört, über die Russland Personal nach Kupiansk eingeschleust haben soll. Wie das Regiment laut Ukrainska Pravda berichtet, sei „Achilles“ Ende April in die Verteidigungslinie von Kupiansk eingedrungen und habe seither an der „Zerstörung russischen Personals, der Feuerkontrolle von Übergängen und der Verminung potenzieller russischer Vorstoßrouten“ gearbeitet.

Dabei sollen die Soldaten einen ungewöhnlichen, aber wichtigen Logistikkanal entdeckt haben – ein Rohr, das die Russen nutzten, um ihr Personal in die nördlichen Vororte von Kupiansk einzuschleusen, heißt es in dem Bericht. Das Achilles-Regiment begann mit systematischen Operationen, um den Durchgang zu zerstören: Drei Tonnen Sprengstoff sollen sie eingesetzt haben. Später sollen sich auch benachbarte Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte der Operation angeschlossen haben.

Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs: USA, Ukraine und Deutschland sprechen in Berlin

Update, 18:02 Uhr: Aktuelle Informationen zu den Ukraine-Verhandlungen in Berlin: Auf Berater-Ebene soll an diesem Sonntag über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine gesprochen werden. An den Gesprächen sollen unter anderem Vertreter der USA, der Ukraine und Deutschlands teilnehmen. Die Verhandlungen sind unter Ausschluss der Öffentlichkeit geplant, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die USA hatten zuvor angekündigt, dass der Sondergesandte Steve Witkoff nach Berlin reisen werde. Über Ort und Zeitpunkt der Beratungen wurde zunächst Geheimhaltung vereinbart.

Erwartet wird in der Bundeshauptstadt zudem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Kanzler Friedrich Merz (CDU) will ihn am Montag zu deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgesprächen empfangen. 

Lage an der Ukraine-Front: Aktuell bis zu 300 Gefechte am Tag – „der höchste Wert seit Beginn der Invasion“

Update, 16:52 Uhr: Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, berichtet, dass Wladimir Putins Streitkräfte aktuell Offensivoperationen entlang nahezu der gesamten Front im Ukraine-Krieg durchführen. „An manchen Tagen erreiche die Zahl der Gefechte 300 – der höchste Wert seit Beginn der Invasion“, schreibt er in einem Social-Media-Post. „Die ukrainischen Streitkräfte halten dem Druck jedoch stand, durchkreuzen die Pläne des Kremls, halten an der Taktik der aktiven Verteidigung fest und setzen sie effektiv ein.“

Umkämpfte Front im Ukraine-Krieg: Russland stockt Truppen bei Pokrowsk auf

Update, 15:49 Uhr: Nach Angaben des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, verlegt Russland im Ukraine-Krieg zusätzliche Kräfte an die Front Pokrowsk-Myrnohrad. Auf Facebook schreibt Syrskyj, dass die Lage dort nach wie vor kompliziert sei. Ukrainische Einheiten würden jedoch nach wie vor die Stellung im Raum Pokrowsk halten. Zudem seien konkrete Schritte zur Stärkung der Verteidigung festgelegt worden: Darunter die Aufrechterhaltung eines stabilen Betriebs wichtiger Logistikwege, die Steigerung der Effizienz des Feuerwiderstands und die Verbesserung der Koordination zwischen den Einheiten, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur ukrinform den Oberbefehlshaber.

Unterstützung Kiews im Ukraine-Krieg: Babis will keine Garantien für die Finanzierung übernehmen

Update, 14:23 Uhr: Der künftige tschechische Ministerpräsident Andrej Babis lehnt es ab, Garantien für die Finanzierung der Ukraine zu übernehmen. Die Europäische Kommission müsse alternative Wege zur Unterstützung des Landes finden, sagt Babis, der am Montag sein Amt antritt, in einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video. „Wir werden für nichts Garantien übernehmen und auch kein Geld hineinstecken.“ Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen in der kommenden Woche über ein komplexes Darlehensprogramm für die Ukraine beraten. Dieses sieht die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte vor, erfordert aber auch nationale Garantien der Mitgliedstaaten.

Deutsche Soldaten unterstützen Polen ab April 2026 an Grenze

Update, 12:49 Uhr: Das Bundesverteidigungsministerium kündigte am Samstag an, dass sich mehrere Dutzend deutscher Soldaten ab April 2026 an der polnischen „Operation Ostschild“ beteiligen werden. Der Einsatz soll zunächst bis Ende 2027 dauern. Die deutschen Streitkräfte werden „Pioniertätigkeiten“ an der polnisch-belarussischen und polnisch-russischen Grenze übernehmen. Dazu gehören „das Anlegen von Stellungen, die Errichtung von Grabenanlagen, das Verlegen von Stacheldraht oder das Errichten von Panzersperren“, wie ein Ministeriumssprecher erläuterte. Weitergehende Tätigkeiten seien nicht geplant.

Die polnische „Operation Ostschild“ läuft seit Mai 2024 im Grenzgebiet zu Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad. Ziel ist offenbar die Abwehr eines möglichen russischen Angriffs auf den NATO-Partner Polen.

Laut Ministerium werden sich „insgesamt eine mittlere zweistellige Zahl Soldatinnen und Soldaten des Heeres und des Unterstützungsbereiches“ beteiligen. Ein Bundestagsmandat sei nicht erforderlich, da es sich „nicht um einen Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte im Ausland im Sinne des Parlamentsbeteiligungsgesetzes handelt“. Eine unmittelbare Gefährdung durch militärische Auseinandersetzungen sei nicht zu erwarten.

Beratungen zum Ende des Ukraine-Kriegs

Update, 11:02 Uhr: An diesem Sonntag wollen außenpolitische Berater unter anderem der USA, der Ukraine und Deutschlands in Berlin ihre Gespräche über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine fortsetzen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in der deutschen Hauptstadt. Die USA hatten angekündigt, dass der Sondergesandte Steve Witkoff nach Berlin reisen werde, am Montag wird dort auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Drohnen töten zwei Menschen in Saratow

Update, 10:00 Uhr: Ukrainische Drohnen töteten zwei Menschen bei einem Angriff auf die russische Stadt Saratow an der Wolga. Mehrere Wohnungen eines Hauses wurden getroffen, teilte Gouverneur Roman Bussargin bei Telegram mit. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Bewohner erhielten eine Notunterkunft. Die Schäden würden schnell auf Staatskosten repariert, sagte der Gouverneur. Saratow war bereits mehrfach Angriffsziel.

Weitere russische Regionen meldeten ukrainische Drohnenangriffe. Das russische Verteidigungsministerium gab an, die Flugabwehr habe landesweit 41 ukrainische Drohnen zerstört. Diese Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar. Im Gebiet Woronesch trafen Trümmer einer abgeschossenen Drohne einen Betrieb, der seine Arbeit vorübergehend einstellte, berichtete Gouverneur Alexander Gussew. Was das Unternehmen produziert, nannte er nicht. Verletzte gab es nicht.

Aktuelle Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Trump schickt Witkoff nach Berlin

Erstmeldung: Kiew/Berlin – Das Ringen um einen Friedensplan zwischen der Ukraine, ihren europäischen Verbündeten und den USA geht in eine entscheidende Phase. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist am Wochenende zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Europäern nach Berlin, wie ein hochrangiger US-Beamter der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Nähere Angaben zum genauen Zeitpunkt oder dem Format der Treffen machte er nicht. 

Zuvor hatte die Bundesregierung mitgeteilt, dass sich Selenskyj am Montag in Berlin mit Kanzler Friedrich Merz, einer Reihe europäischer Staats- und Regierungschefs sowie den Spitzen von EU und NATO treffen werde. Erwartet werden unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer.

EU-Beitritt der Ukraine?

Für die Ukraine ist es entscheidend, dass sie von Russland nicht erneut angegriffen wird. Der erhoffte Beitritt zur NATO als Sicherheitsgarantie scheint derzeit unerreichbar. Ihn zu verhindern, ist eines der russischen Kriegsziele. Aber auch die USA und andere NATO-Länder sprechen sich dagegen aus. Trotzdem scheint die Rede von Sicherheitsgarantien zu sein, die der gegenseitigen Beistandsklausel von Artikel 5 des NATO-Vertrags gleichen.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite RusslandsRusslands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger StaatenFotostrecke ansehen

Zur Sicherheit der Ukraine könnte auch eine beschleunigte Aufnahme des Landes in die Europäische Union beitragen. Die Financial Times berichtete von einem angeblichen Vorstoß, das Land schon Anfang 2027 aufzunehmen. Für diesen Schritt müssten die EU-Staaten mindestens ein drohendes Veto aus Ungarn überwinden – und sich damit anfreunden, dass die EU im Osten künftig eine sehr viel längere Grenze mit Russland hätte. Offizielle Bestätigungen dafür gab es nicht.

Russisches Geld als Druckmittel der EU

Ein bedeutendes europäisches Druckmittel gegen Moskau sind eingefrorene Guthaben der russischen Zentralbank. Die EU schuf am Freitagabend eine wichtige Grundlage, um dieses Geld für die Ukraine zu nutzen. 25 der 27 Mitgliedstaaten stimmten dafür, eine Rückübertragung nach Russland unbefristet zu verbieten. Auch ein Zugriff der USA auf dieses Geld, wie in der ersten Variante des Friedensplans vorgesehen, ist damit vom Tisch. Nur Ungarn und die Slowakei stimmten mit Nein.

Die Rede ist von 210 Milliarden Euro in der EU, von denen 185 Milliarden Euro in Belgien lagern. Das Geld soll für langfristige Kredite an die Ukraine genutzt werden. Russland soll es nur zurückbekommen, wenn es nach Kriegsende Reparationen zahlt und vollständige Wiedergutmachung leistet. Moskau läuft gegen diese Pläne Sturm. Aber auch Belgien sieht die Nutzung des russischen Geldes mit großer Skepsis, weil es finanzielle Risiken und russische Vergeltungsmaßnahmen fürchtet. Eine Lösung wollen die Staats- und Regierungschefs der EU bis zu ihrem Gipfeltreffen kommende Woche finden. (Quellen: Agenturen) (red)