In den vergangenen Wochen hat Fortuna einen neuen Kurs eingeschlagen – nicht ganz freiwillig, aber erstaunlich erfolgreich. Angesichts des personellen Notstands in der Offensive ist Trainer Daniel Thioune irgendwann dazu übergegangen, seiner Mannschaft ein neues Defensiv-Gen einzupflanzen, sie viel, leidenschaftlich sowie kompakt verteidigen zu lassen und vorne ganz auf die Effizienz der verbliebenen Angreifer zu setzen. Das Resultat: kein Hurrafußball, aber zehn Punkte aus fünf Partien samt Aufstiegskampf-Comeback. Nun ist beim spektakulären 3:3 gegen Nürnberg im sechsten Spiel zwar der elfte Zähler hinzugekommen, doch der Matchplan wirft etliche Fragen auf.