Ohne den verletzten Spielmacher Martin Hermannsson erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und gingen schnell 5:2 in Führung. Doch dann kamen die Gastgeber besser in Schwung und Alba leistete sich einige Ballverluste – zudem hatten sie Probleme beim Rebound. Zunächst blieb die Partie aber noch ausgeglichen und kein Team konnte sich absetzen.
Im zweiten Viertel bekam Alba dann aber mehr und mehr Probleme mit dem Hamburger Tempo. Den Berlinern gelang in dieser Phase wenig und Mitte des zweiten Viertels wurde so der Rückstand erstmalig zweistellig. Alba bäumte sich zwar wieder auf, kassierte aber kurz vor der Halbzeitsirene noch zwei Drei-Punkt-Würfe innerhalb von 20 Sekunden.
Und das setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Im Gegensatz zu den Gästen traf Hamburg weiter fleißig seine Distanzwürfe. Zu Beginn des dritten Viertels wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an (40:56). Alba kämpfte zwar bis zum Ende, allein es gelang zu wenig. Näher als zehn Zähler kamen sie nicht mehr heran. Und am Ende wurde es dann sogar deutlich.
Durch die Niederlage vor den stimmungsvollen 7737 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Hamburger Barclays Arena rutschen die Berliner in der Tabelle der BBL vorerst auf Rang fünf ab. Beste Berliner Werfer waren Jack Kayil mit 13, sowie Justin Bean, J’Wan Roberts und Alex O’Connell mit je elf Punkten.