An der Aussendungsfeier nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kirchen teil, unter anderem Tilman Fuchs (Grüne), Oberbürgermeister der Stadt Münster. Das Friedenslicht aus Münster wird zudem am 18. Dezember auch im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf leuchten.
Seit 27 Jahren bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Friedenslicht in der Adventszeit ins Bistum Münster. Eine Delegation der DPSG und der PSG holte die kleine Flamme von der zentralen Aussendungsfeier in Linz in Österreich ab und brachte sie nach Münster.
Zeichen für „alle Menschen guten Willens“
„Bis zum Heiligen Abend werden in Nordrhein-Westfalen rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder unterwegs sein, um das Friedenslicht an ‚alle Menschen guten Willens‘ weiterzureichen“, sagte der Friedenslichtbeauftragte des Rings deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände, Christian Schnaubelt.
Neben zahlreichen lokalen Übergaben im Münsterland gelangt die Flamme auch ins Oldenburger Land sowie an den Niederrhein. Dort wird das Friedenslicht am Dienstag, 16. Dezember, bei einer Aussendungsfeier um 19 Uhr im Xantener Dom weitergegeben.
Interessierte können das Friedenslicht auch direkt im St.-Paulus-Dom in Münster abholen. Dort brennt es im Kapellenumgang hinter dem Chorraum.