Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei Gelsenkirchen zwei Tatverdächtige im Zusammenhang mit einer schweren Brandstiftung festgenommen. Es handelt sich um einen 26 und einen 43 Jahre alten Mann aus Gelsenkirchen. Beide wurden in der vergangenen Woche wegen dringenden Tatverdachts festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Männer wurden in Justizvollzugsanstalten überstellt.

Großbrand in Bismarck: Flammen zerstören leerstehendes Wohnhaus

Dieses leerstehende Haus ist Mitte November komplett abgebrannt. Die Gelsenkirchener Feuerwehr war im Großeinsatz.

Dieses leerstehende Haus ist Mitte November komplett abgebrannt. Die Gelsenkirchener Feuerwehr war im Großeinsatz.
© Justin Brosch | JUSTIN BROSCH

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Feuer in der Straße Auf der Hardt im Stadtteil Bismarck. Am Sonntag, 16. November 2025, gegen 23.30 Uhr, standen Teile eines leerstehenden, zweieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhauses in Flammen. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dachstuhl.

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Die Feuerwehr Gelsenkirchen war mit rund 50 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen mehrere Stunden im Einsatz. Das Feuer breitete sich rasch aus, sodass das Gebäude schließlich in Vollbrand stand. Aufgrund der Einsturzgefahr war ein Innenangriff nicht mehr möglich, die Löscharbeiten erfolgten ausschließlich von außen – unter anderem mit zwei Drehleitern und mehreren Strahlrohren.

Keine Verletzten: Ermittlungen führen zu Festnahmen nach Brand in Bismarck

Da es sich um ein leerstehendes Gebäude handelte, bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Menschenleben. Die angrenzenden Häuser wurden kontrolliert, Anwohner blieben unverletzt. Die Bismarckstraße war während des Einsatzes zeitweise gesperrt. Der entstandene Sachschaden ist erheblich.

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Die Polizei nahm noch in der Brandnacht Ermittlungen zur Ursache auf. Diese führten nun zur Identifizierung und Festnahme der beiden Tatverdächtigen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.