
Ralf Husmann und „Stromberg“ Seite an Seite – der Erfinder und seine Kultfigur, die gerade frischen Schwung in die Kinodebatte bringt. © Tobias Kosthorst/Picture Alliance
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Die Kinobranche steckt mitten in einem schweren Strukturwandel. Sinkende Besucherzahlen, steigende Kosten, Streaming-Dienste, die mit Serien und Filmstarts im Wochentakt locken – viele Häuser kämpfen ums Überleben. Auch in Dortmund ist der Druck spürbar: Traditionskinos schließen, Programmkinos suchen neue Wege, selbst große Häuser müssen sich ständig neu erfinden. Und doch zeigt der aktuelle Hype um den neuen Stromberg-Film, wie groß die Kraft des Kinos ist, wenn ein Stoff das Publikum erreicht. Zwischen Euphorie und Existenzsorgen liegt ein Spannungsfeld, das eine offene Debatte braucht.
Deshalb laden die Ruhr Nachrichten am Freitag, 19. Dezember, um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) zur nächsten Port+Puls-Talkrunde in den Lensing Media Port ein. Unter dem Titel „Kann Stromberg das Kino retten – oder braucht es mehr?“ diskutieren wir, was Kino heute leisten muss – und welche Chancen Dortmund hat, wieder zu einer echten Filmstadt zu werden.
Ein Schwerpunkt des Abends: ein ausführliches Gespräch mit Stromberg-Drehbuchautor Ralf Husmann über seine Dortmunder Wurzeln, seine Arbeit am neuen Stromberg-Film, die Kinotour – und darüber, warum „Stromberg“ auch zwanzig Jahre nach dem Start noch zündet.
Auf dem Podium sitzen:
- Ralf Husmann, Dortmunder, Drehbuch-Autor und Stromberg-Erfinder
- Nathalie Schulte-Ostrop, Area-Managerin im Cinestar Dortmund
- Peter Fotheringham, Betreiber der Dortmunder Programmkinos SweetSixteen und Roxy
- Daniele Rizzo, Filmjournalist und Entertainment-Experte
- Moderation: Oliver Rasche, stellvertretender Chefredakteur der Ruhr Nachrichten
Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie können Kinos im Wettbewerb mit Streaming bestehen? Welche Impulse setzt der neue Stromberg-Film? Was bedeutet er für die Branche – und was braucht Dortmund, um Kino wieder als gemeinsames Erlebnis zu stärken?
Wir verlosen für den Talk 20×2 kostenlose Tickets. Interessierte können sich bis Mittwoch, 17. Dezember, um 23.59 Uhr online unter rn.de/stromberg bewerben. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 18. Dezember benachrichtigt.
Wer sich einen Platz sichern will, sollte schnell mitmachen.
Die Sendung und eine ausführliche Berichterstattung finden Sie am Freitagabend, 19. Dezember, ab 21 Uhr auf rn.de/portundpuls – oder jetzt schon alles rund um die Port+Puls-Debatten der Ruhr Nachrichten.

