Routinier zurück
Holstein-Kapitän Steven Skrzybski: „Gegen Dynamo Dresden zählt nur der Sieg“
Nach überstandenem Faszienriss steht Steven Skrzybski bei Holstein Kiel wieder für die Startelf bereit. Für das Heimspiel am Sonnabend gegen die SG Dynamo Dresden hat der Störche-Kapitän eine klare Forderung an die Mannschaft – nimmt sich aber auch selbst in die Pflicht.
Kiel. Bei Holstein Kiel machte sich im Spiel beim 1. FC Magdeburg die Einwechslung von Steven Skrzybski sofort bemerkbar. Nicht nur, weil dem 33-Jährigen der sehenswerte Treffer zum 3:3 gelang, sondern auch, weil der Routinier in seinem zweiten Spiel nach überstandenem Faszienriss im Fuß direkt wieder die Rolle des Regisseurs auf dem Feld übernahm. Deshalb ist die Hoffnung im Störche-Lager groß, dass Skrzybski am Sonnabend gegen die SG Dynamo Dresden (20.30 Uhr im Holstein-Kiel-Liveticker) von Beginn an auf dem Platz steht.
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„Da muss man die Trainingswoche noch abwarten“, sagt der Kapitän der KSV noch etwas vorsichtig, „im Spiel war die Steigerung von 10 Minuten auf eine halbe Stunde. Im Fuß gab es keine große Reaktion, insofern bin ich auf einem guten Weg.“ Er sei bereit, aber die Entscheidung treffe am Ende der Trainer. Die Bedeutung eines erfahrenen Spielers auf dem Feld ist aber unbestritten, gerade in schwierigen Situationen wie die, in der sich die Störche gerade befinden. Dies hatte vor einigen Wochen auch Teamkollege und Routinier Stefan Schwab (35) betont.
Skrzybski: „Unsere Pflicht, die jungen Spieler anzuleiten“
Skrzybski sieht dies ähnlich, will die jungen Spieler aber nicht aus der Pflicht nehmen. „Wenn weniger erfahrene Spieler auf dem Platz stehen, müssen diese auch reifen. Wenn wir auf dem Platz sind, ist es aber unsere Pflicht, die Jungs anzuleiten“, sagt der Störche-Kapitän. „Ich will das nicht zu hoch hängen, aber natürlich ist es für die jungen Spieler manchmal einfacher.“ Es sei wie im richtigen Leben. „Menschen, die schon schwierige Entscheidungen getroffen haben, können aus ihren Erfahrungen schöpfen.“
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Gegen Dynamo Dresden müssen laut Skrzybski unbedingt drei Punkte her. „Am Sonnabend zählt nur der Sieg“, fordert der 33-Jährige von seinen Mannschaftskameraden. „Dann haben wir zumindest eine bessere Stimmungslage als in den letzten Wochen. Es geht nur um das Ergebnis, und nicht um die Art und Weise und ob du es verdienst oder nicht.“
KN