Bielefeld – Sie gewann Anfang Dezember die „1Live Krone“ als „Beste Künstlerin“. Trotzdem kritisiert Popstar Nina Chuba (27, „Wildberry Lillet“) jetzt die Macher der Preisverleihung, hinter der der WDR steckt.

Denn der Weg zur Gala, auf der sie eine der bekanntesten VIP-Gäste war und neben Rapperin Ikkimel für DEN Hingucker auf dem roten Teppich sorgte, war für sie offenbar alles andere als angenehm.

Dieses Outfit wählte Nina Chuba für die Gala – und fror auf dem pinken Teppich, der trotz 3 Grad Außentemperatur vor der Location aufgebaut wurde

Dieses Outfit wählte Nina Chuba für die Gala – und fror auf dem pinken Teppich, der trotz 3 Grad Außentemperatur vor der Location aufgebaut wurde

Foto: Agency People Image

„Ich möchte meinen Freunden von 1Live etwas sagen: Wieso zur Hölle macht ihr den roten Teppich von der Krone draußen?“, ätzt die Sängerin, die bürgerlich Nina Kaiser heißt, in der aktuellen Folge ihres Podcast „Die Leute lieben das“.

Sie begründet das so: „Es gibt da Leute, vor allem Frauen, die knapp angezogen sind. In diesem Jahr vor allem Ikkimel und ich. Wir hatten nischt an. Es ist kalt.“ Tatsächlich hatte es an diesem Abend in Bielefeld klirrende 3 Grad Außentemperatur.

Nina Chuba: „Möchte ein wenig Wärme“

Deshalb hätten die Organisatoren „wenigstens mal einen Heizstrahler dahin“ machen sollen. Chuba: „Wir machen uns schick, ich mach mir ein schönes Körperöl drauf. Ich friere da am ganzen Körper. Ich möchte wenigstens ein wenig Wärme zurückbekommen. Könnt ihr das möglich machen?“

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Nach BILD-Infos wurde ein Teil des roten Teppichs auch deshalb nach draußen verlagert, um in der für eine solche Veranstaltung relativ kleinen Location, dem Bielefelder Lokschuppen, Platz zu sparen. Eine Mitarbeiterin, die anonym bleiben möchte, zu BILD: „Wir waren ja früher in der Bochumer Jahrhunderthalle, da war wesentlich mehr Platz. In Bielefeld ist alles viel enger, das ist eine große Herausforderung.“

„Nährstoffe waren minus 1000 da drin“

Das Argument ihres Podcast-Kollegen Momme Hitzemann, sie hätte ja auch „nicht nur im Bikini-Oberteil“ zur Veranstaltung kommen müssen, lässt Nina nicht zählen. „Da kommen Männer an, die es gerade mal geschafft haben, ihre Haare zu kämmen, für solch einen Abend. Da muss man als Frau dafür sorgen, dass wenigstens ein bisschen Glamour passiert. Auch wenn es einfach nur Nacktheit ist.“

Einmal richtig in Rage, hat Nina Chuba aber noch mehr Kritikpunkte. Auf dem roten Teppich, der eigentlich pink war (was Chuba auch nicht mochte, wie sie im Podcast sagt), sollten die Macher an der Belichtung arbeiten. „So, dass es für alle hübscher aussieht. Das ist für alle gut!“

Chuba wirkte auf der Bühne während der Gala noch gut gelaunt

Chuba wirkte auf der Bühne während der Gala noch gut gelaunt

Foto: Friso Gentsch/dpa

Und auch das Essen auf der After-Show-Party mundete ihr offenbar nicht. „Jedes Jahr gibt es da Tiefkühlpizza von Ristorante. Nährstoffe waren minus 1000 da drin.“

Pikant: Der Hersteller der Pizzen, die Dr. Oetker GmbH, hat ihren Firmensitz in Bielefeld und unterstützt die „Krone“-Gala – u.a. mit der Belieferung der Pizzen ihrer eigenen Marke. Nach BILD-Infos findet die Veranstaltung u.a. wegen der Unterstützung der Firma überhaupt in der Stadt im Norden Nordrhein-Westfalens statt.

Also wird sich voraussichtlich am kulinarischen Angebot trotz Chubas Kritik wenig ändern. Gegenüber BILD wollte sich die Sängerin übrigens auf der Veranstaltung nicht äußern.