Leipzig. Und schon wieder ist die Zeit für Weihnachtseinkäufe und einen Imbiss in der Innenstadt angebrochen: Der Leipziger Weihnachtsmarkt öffnet in diesem Jahr noch bis zum 23. Dezember. Hier lesen Sie alle wichtigen Infos rund um das vorweihnachtliche Wunderland.
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Öffnungszeiten des Leipziger Weihnachtsmarktes
Die offizielle Eröffnung fand am 25. November mit OBM Burkhard Jung und dem Thomanerchor statt – umrahmt von Posaunenklängen, Blasmusik und Tanz. Seit dem 26. November sind die Buden sonntags bis donnerstags zwischen 11 und 21 Uhr geöffnet, Freitag und Samstag noch eine Stunde länger bis 22 Uhr.
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Der winterliche Trubel in der Leipziger City endet pünktlich vor Weihnachten am 23. Dezember. An diesem und dem Tag davor ist der Markt nur bis 20 Uhr geöffnet. „Die Marktbereiche vor dem Alten Rathaus müssen mehrheitlich über Nacht abgebaut werden“, begründete das die Stadt. Am 23. Dezember werden aus diesem Grund nur noch die Stände auf dem Markt öffnen.
Weihnachtsmarkt in Leipzig: Das steht in 2025 auf dem Programm
Das tägliche Adventsprogramm auf der Markt-Bühne startet laut der Stadt Leipzig ab 16.30 Uhr. Es beinhaltet unter anderem Auftritte von „Puppenbühnen, Märchenerzählern, der Musikschule Leipzig und vielen verschiedenen Künstlern, Vereinen, Chören und Institutionen“.
Auch das Posaunenblasen ist auf dem Weihnachtsmarkt täglich zu erleben. Montags bis donnerstags ab 18 Uhr, samstags ab 19 Uhr und an Wochenenden sogar zweimal: 13 Uhr und 19 Uhr. Die Musikerinnen und Musiker positionieren sich hierfür auf dem Balkon des Alten Rathauses.
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Die Lesewerkstatt ist in diesem Jahr neu auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Von Donnerstag bis Sonntag, jeweils 14 bis 18 Uhr, können Kinder bis etwa zehn Jahre an Vorlesestunden teilnehmen. Die städtischen Bibliotheken organisieren das Angebot.
Zwischen dem 1. und dem 19. Dezember gibt es werktags jeden Nachmittag um 17 Uhr ein Adventkonzert im Musikschulhof der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“. Der Eintritt ist frei.
Sandmännchen ist auch in Leipzig
Vom 4. bis zum 21. Dezember findet parallel zum Leipziger Weihnachtsmarkt die 61. Leipziger Modellbahnausstellung im Historischen Speisesaal in den Promenaden Hauptbahnhof statt. Man gelangt über die Buchhandlung Ludwig zur Ausstellung, die täglich geöffnet ist.
Außerdem besucht das Sandmännchen die Messestadt in der Weihnachtszeit und auch darüber hinaus: Die Ausstellung „Unser Sandmännchen in Leipzig“ kann noch bis zum 22. Februar 2026 im Stadtgeschichtlichen Museum besucht werden. Auf dem Leipziger Markt kann man während des Weihnachtsmarktes auch Fotos mit der Kult-Figur machen.
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Preise und bester Glühwein: Das bringt die Glühwein-Saison 2025
Laut dem Marktamt wird der Glühwein in diesem Jahr vermutlich zwischen vier und fünf Euro kosten. Einige Händler hatten schon im Vorfeld bestätigt, dass sie ihre Preise im Vergleich zum letzten Jahr um 50 Cent angehoben haben und in dieser Saison fünf Euro pro Tasse verlangen. Wer sich für die alkoholfreien Varianten entscheidet, zahlt meist etwas weniger für sein Heißgetränk.
Wo der Glühwein am besten schmeckt, testete die LVZ in diesem Jahr zum zehnten Mal – gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern. Die zehn Favoriten der Leserjury wurden anschließend von einer Fachjury bewertet und mittlerweile wurden die Siegerinnen und Sieger geehrt:
Welches Motiv schmückt in diesem Jahr die Tassen?
Das Geheimnis ist gelüftet: Die offizielle Leipziger Weihnachtsmarkttasse besteht in diesem Jahr, wie schon 2023 und 2024, aus Glas. Diesmal ist die Ansicht des Marktes in goldener Farbe aufgedruckt. Auch Jahreszahl und Beschriftung sind golden ausgeführt.
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Besonders beliebt bei Besucherinnen und Besuchern sind jedes Jahr die Kindertassen. In 2025 ist nun zum zehnten Mal ein Motiv aus dem Märchenwald zu sehen: Frau Igel und ihr Sohn Borstel, die gemeinsam mit dem Sandmann den Weihnachtsbaum schmücken.
Wann und wo kann man in Leipzig den Weihnachtsmann treffen?
Der Weihnachtsmann reiste auch in diesem Jahr wieder persönlich an: Mit seinem Gefolge fuhr er am 29. November in einer historischen Dampflok, dem „Nordpolexpress“, an Gleis 6 auf dem Leipziger Hauptbahnhof ein. Mit der Kutsche ging es von dort aus in Richtung Markt. Nachmittags konnten die anwesenden Kinder sich in einer ersten Sprechstunde an den Weihnachtsmann wenden.
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Bei der „Weihnachtsmannsprechstunde“ auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt dürfen Groß und Klein ihre Wünsche äußern. Seine regulären Sprechstunden auf dem Markt hält der Weihnachtsmann nach Angaben der Stadt Leipzig donnerstags und freitags von 16 bis 16.45 Uhr ab.
Der Weihnachtsbaum – zwei Monate zu Gast auf dem Leipziger Markt
Der Baum für den Leipziger Weihnachtsmarkt stammt dieses Jahr aus dem Vogtland. Es handelt sich um eine 21 Meter hohe und knapp 4,5 Tonnen schwere Fichte. Der Besitzer hatte den Baum selbst angeboten, „da er wegen Schäden an seiner Wurzel aus Sicherheits- und Altersgründen demnächst ohnehin hätte gefällt werden müssen“, so die Stadt Leipzig.
Der Leipziger Weihnachtsbaum wurde am 3. November aufgestellt und danach mit jeweils 300 roten und goldenen Kugeln und rund 3000 Lichtern geschmückt. Am 20. November erstrahlte er beim traditionellen Probeleuchten zum ersten Mal. Bis zum 5. Januar soll die Fichte auf dem Markt zu bewundern sein.
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Verkaufsoffene Sonntage in der Leipziger Innenstadt
Der erste verkaufsoffene Sonntag in der Adventszeit fand bereits am 30. November statt. Kurz vor Weihnachten ist es nochmal so weit: Am vierten Advent (21. Dezember) dürfen die Geschäfte ihre Türen von 12 bis 18 Uhr zum Bummeln und Einkaufen öffnen.
Das kostet ein Weihnachtsmarkt-Stand in Leipzig
Die Gebühren sind in der Leipziger Marktsatzung geregelt und werden vom Stadtrat beschlossen. Für die Jahre 2023 bis 2027 gelten folgende Nettopreise:
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- Das große Riesenrad auf dem Augustusplatz kostet pauschal 15.000 Euro.
- Für Glühweinstände werden 21 Euro pro Quadratmeter und Tag erhoben.
- Ein Waffel- oder Kräppelchenstand kostet elf Euro pro Quadratmeter und Tag.
- Anbieter von „allgemeinem Warensortiment“ zahlen 7,20 Euro pro Quadratmeter und Tag.
- Dazu kommt die Miete: Für eine Weihnachtsmarkt-Bude vom Marktamt fallen pauschal 1750 Euro Miete an, Gastronomie-Anbieter zahlen 1850 Euro.
Sicherheit auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt
Um Großveranstaltungen wie den Leipziger Weihnachtsmarkt vor Anschlägen mit Kraftfahrzeugen abzusichern, hat die Stadt Leipzig ein Kontingent an mobilen Einfahrtssperren angeschafft. Bereits beim Turnfest wurde diese Form der Absicherung geprobt, die Fahrzeuge daran hindern soll, Marktbesucher zu gefährden.
Auch aus Sicherheitsgründen gehen die Klappen an den Weihnachtsmarkt-Buden in diesem Jahr überall erst um 11 Uhr hoch, eine Stunde später als in den Vorjahren. Grund: Bis 11 Uhr dürfen Waren in die Innenstadt geliefert werden. Danach wird die City quasi abgeriegelt, die Zufahrten werden geschlossen und mit Sicherheitspersonal besetzt. Nur Fahrzeuge mit Sondergenehmigung dürfen dann noch ins Stadtinnere hineinfahren.
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Alternative Weihnachtsmärkte in Leipzig
Die Adventszeit in Leipzig ist nicht nur die Zeit des großen Leipziger Weihnachtsmarkts in der Innenstadt, sondern auch die Gelegenheit, in den verschiedenen Stadtteilen einzigartige Weihnachtsmärkte zu entdecken. Und so bietet die Stadt, sollte der Trubel des klassischen Weihnachtsmarkts auf dem Marktplatz zu viel werden, zahlreiche Alternativen für eine besinnliche oder ausgefallene Adventszeit.
Hier finden sich nicht nur traditionelle Stände mit Glühwein und festlichen Leckereien, sondern auch kleinere, kreativ gestaltete Märkte, die mit ihrem besonderen Charme begeistern.
LVZ