Monika Hensen-Busch aus Mönchengladbach sagte, dass sie nicht wolle, dass ihre Stadt mit „Abschiebungen im großen Stil“ in Verbindung gebracht werde. Mönchengladbach solle eigentlich ein „sicherer Hafen“ sein. „Menschenrechte sind universell. Sie gelten für alle“, betonte Hensen-Busch, die auf die „schwer vorstellbare“ Zusammensetzung der Einrichtungen im JHQ verwies: eine Erstaufnahme-Einrichtung, die Schutz und Sicherheit bieten soll, aber in der Nähe auch Übungsplätze für Polizei und Zoll, auf denen geschossen werde – und bald auch ein Abschiebegefängnis. Das Geld dafür, so Hensen-Busch, sollte anders investiert werden.