Innerhalb kürzester Zeit hat sich diese Aktion bei den Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchenern fest etabliert: Das Aufstellen der Weihnachts-Wunschbäume, die der Caritasverband Gelsenkirchen gemeinsam mit der Ludgeri-Apotheke, dem Toom-Baumarkt und der WAZ in diesem Jahr nun schon zum sechsten Mal aufgelegt hatte. Dabei werden Seniorinnen und Senioren pünktlich zum Fest mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht. Bereits 2020 ins Leben gerufen, ist mit den Jahren auch die Zahl derer gestiegen, die ein Präsent bekommen. Mittlerweile ist die diesjährige Aktion beendet – wie es gelaufen ist, verrät uns Initiatorin Nina Jäger.
Wunschbaum-Aktion in Gelsenkirchen: Nachfrage nach Gutscheinen steigt
„Wir hatten auch in diesem Jahr wieder sehr viel Zulauf“, freut sich die Fachbereichsleiterin der ambulanten Pflege der Caritas. Innerhalb kürzester Zeit hätten die Wunschkarten in diesem Jahr abgegeben werden können, die Geschenke waren liebevoll und hübsch verpackt, zum größten Teil mit persönlichen Grußkarten versehen. Was Nina Jäger außerdem aufgefallen ist: „Es sind immer mehr Gutscheine, die sich unsere Klientinnen und Klienten wünschen, um sie für Einkäufe wie beispielsweise Lebensmittel zu nutzen.“ Für sie spiegele das auch das Bild von Gelsenkirchen wider.
2020, als alles begann, standen zwei Wunschbäume im Norden und Süden der Stadt, in der Ludgeri-Apotheke in Buer und im ehemaligen Leserladen der WAZ in der City. Schon da lief es sehr gut, schnell waren die Wünsche der Menschen, die von den ambulanten Diensten der Caritas betreut wurden, weg vom Baum und erfüllt in Form von kleinen Geschenken. 2021 kam der Standort im Toom-Baumarkt in Erle hinzu. Die Emscher-Apotheke ist seit 2023 weiterer Wunschbaum-Standort, ebenso wie das Liebfrauenstift im Gelsenkirchener Süden.
Wunschbaum-Aktion wächst: Immer mehr Wünsche von Senioren erfüllt
Wer die Aktion noch nicht kennt: Die Senioren und hilfsbedürftigen Menschen, die im Liebfrauenstift, in der ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaft an der Pfefferackerstraße leben und auch die, die von den drei ambulanten Pflegediensten der Caritas in Mitte, Buer und Resse betreut werden, können auf 500 vorgefertigte Karten – Start war vor fünf Jahren noch mit 195 Karten, 2025 konnte also ein weiterer Wünsche-Rekord aufgestellt werden – ihre Wünsche schreiben. Die ausgefüllten Wunschzettel werden dann an die Wunschbäume in Buer, Erle, Schalke und der Resser Mark gehängt. Und jeder, der sich beteiligen möchte, kann dann einen solchen Wunschzettel abnehmen, den Wunsch erfüllen und an den vier Wunschbaum-Standorten wieder abgeben.
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Wie es im Detail mit Wunschbaum-Aktion weitergeht, ist noch nicht ausgemacht. Eine neue Überlegung könnte aber sein, das Wunsch-Budget zu erhöhen. Bislang lag das bei 20 Euro, aber: „Nun bekommt man nicht mehr das, was man beim Start vor sechs Jahren noch dafür bekommen hat“, so Jäger weiter. Was allerdings schon längst klar ist: Auch im nächsten wird es eine weitere Auflage der beliebten Aktion geben – „das steht außer Frage“, betont Nina Jäger. Sie fügt hinzu: „Das ist immer mein Highlight des Jahres“ – und sicher auch das von vielen Beschenkten, denen zu Weihnachten wieder einmal eine Freude gemacht werden konnte.