Jetzt wird’s richtig brenzlig bei Fortuna!

Seit 73 Tagen ist Markus Anfang (51) Trainer in Düsseldorf – doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur ein Sieg, ein Remis und sechs Pleiten. Macht einen Punkteschnitt von 0,5. Und der ist sogar noch schlechter als bei Marco Kurz (56 und Jürgen Gede (69), die ebenfalls zu ihrer Zeit keinen Fuß auf den Boden bekamen und deshalb früher gehen mussten….

Dabei herrscht nach außen erst mal (noch) Harmonie. Der neue Sportvorstand Sven Mislintat (53) und Anfang haben sich in einem 90-minütigen Gespräch kennengelernt, danach ging’s zur Weihnachtsfeier. Beide äußerten sich positiv. Doch gute Stimmung allein rettet keinen Job.

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Denn sportlich steht Fortuna mit dem Rücken zur Wand. Platz 17 vorm letzten Spiel des Jahres gegen Greuther Fürth (15.) in der 2. Liga (Sa., 13 Uhr/Sky). Verliert Fortuna, überwintert sie auf einem Abstiegsplatz.

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Anfang: „Das Spiel hat schon eine Wichtigkeit. Wir haben wahnsinnig viele Punkte liegengelassen.“

Mislintat habe der Mannschaft aber auch klargemacht: Es geht weiter – auch nach einem Sieg.

Was aber passiert nach einer Niederlage? Offen! Auch Mislintat wollte sich dazu bei seiner Vorstellung nicht äußern.

Dafür gibt Anfang einen Einblick in seine Gefühlswelt: „Ich hasse es zu verlieren. So viel habe ich in meiner Karriere noch nie verloren. Das spornt mich aber nur noch mehr an.“

Der Druck ist enorm. Manager Klaus Allofs (69) schon weg, Sportdirektor Christian Weber (42) ebenfalls. Zuvor musste Trainer Daniel Thioune (51) gehen – obwohl er in dieser Saison mit 1,25 Punkten pro Spiel deutlich erfolgreicher war als Anfang (0,5 Zähler pro Partie).

Legendärer Moment: Die Geschichte hinter dem neuen Bayern-StadionNeues Stadion für Bayern: Die Geschichte dahinter!

Quelle: BILD18.12.2025

Ein Blick in die Historie macht die Lage noch düsterer:

Marco Kurz: Aus nach 81 Tagen, Punkteschnitt 0,57

Jürgen Gede: Aus nach 61 Tagen, Punkteschnitt 0,57

Und jetzt Anfang! Samstag ist er seit 73 Tagen Trainer am Rhein. Den Negativ-Rekord von Gede kann er nicht mehr brechen – nur sich selbst retten. Mit einem „Dreier“ gegen Fürth…