Mannheim. Eine Jury hat die Preisträger für den Entwurf einer neuen Fuß- und Radbrücke über die Birkenauer Straße und die Stadtbahnlinie 5 ausgewählt. Das teilte die MWSP mit. Mit dem Bauwerk soll die Fortführung des Franklin Stegs vorbereitet werden, der unmittelbar vor der Fertigstellung steht.
AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1
Geplant ist eine Brückenverbindung, die im Columbus Park barrierefrei über eine Erdrampe ansteigt. Nach der Querung der Birkenauer Straße soll die Brücke durch den an der nördlichen Straßenseite geplanten Hochpunkt M verlaufen und damit das Grundstück überspannen. Insgesamt ist eine Überspannungslänge von rund 100 Metern vorgesehen, mit einer Zwischenstütze im Grünstreifen der Birkenauer Straße. Erst danach soll die Brücke wieder auf Geländeniveau heruntergeführt werden.
Unter 14 eingereichten Entwürfen vergab die Jury einstimmig einen ersten, einen zweiten und dritten Preis. Den ersten Preis erhielten isea tec GmbH aus Konstanz und Schulitz Architekten GmbH aus Braunschweig.
Brücke soll Franklin und Vogelstang verbinden
Die Jury bewertete den Siegerentwurf als filigran und zurückhaltend. Vorgesehen ist eine minimalistische Konstruktion: Ein 55 Zentimeter hoher Stahlhohlkasten soll über die gesamte Länge spannen, unterstützt von einer dezenten Pendelstütze und einer markanten Stütze im Bereich der Gleisanlagen.
Die Brücke über die Birkenauer Straße soll die direkte Fuß- und Radwegverbindung zwischen Franklin und Vogelstang vollenden. Der Franklin Steg über die B38 soll nach MWSP-Angaben Anfang 2026 eröffnet werden; vorerst führt der Weg Richtung Franklin Mitte über den Platz der Freundschaft. Mit dem Bau der neuen Brücke könne allerdings erst begonnen werden, wenn der Hochpunkt M fertig ist – voraussichtlich nicht vor 2029.