19.12.2025Bild: Yvonne Brands
DEG gewinnt Tor-Spektakel, Kassel siegt im Verfolgerduell.
Der 25. Spieltag der DEL2 hatte mal wieder einige Überraschungen dabei: Tyler McNeely schrieb Geschichte. Beim Sieg seiner Steelers in Krefeld stellte er den Rekord für die meisten Punkte in der DEL2 ein (496).
Die Kassel Huskies entschieden das Topspiel gegen Landshut souverän für sich, während die Düsseldorfer EG in der Lausitz ein torreiches Spektakel gewann. Bad Nauheim ließ Kaufbeuren weiter tief im Tabellenkeller zurück und der EHC Freiburg feierte mit einem späten Treffer einen wichtigen Heimsieg. Deutlich wurde es in Ravensburg, ehe die Starbulls gegen Weiden ein Overtime-Drama für sich entschieden und ihren Lauf fortsetzten.
EC Kassel Huskies – EV Landshut

ECK
4 – 2
(2:0;1:0;1:2)
Schüsse:
34:26
(10:8,12:7,12:11)

EVL
1-2
Die EC Kassel Huskies haben das Spitzenspiel gegen den EV Landshut mit 4:2 gewonnen. Vor heimischem Publikum legte der Tabellenzweite einen starken Start hin: Darren Mieszkowski (10.) und Simon Schütz (12.) sorgten früh für das 2:0, ehe Maciej Rutkowski Anfang des zweiten Drittels auf 3:0 erhöhte Landshut kam erst im Schlussabschnitt durch Tobias Lindberg (42.) besser ins Spiel. Die Hoffnung der Gäste erstickte jedoch Laurin Braun mit einem Shorthander in Unterzahl zum 4:1 (58.). Zwar verkürzte David Elsner kurz darauf im Powerplay noch auf 4:2, doch Kassel brachte den Sieg souverän über die Zeit und holte sich damit drei wichtige Punkte im kampf um die Spitzenplätze.
Lausitzer Füchse – Düsseldorfer EG

LFX
4 – 5
(1:2;1:1;2:2)
Schüsse:
35:29
(11:10,8:10,16:9)

DEG
1-2
Die Lausitzer Füchse haben ein wildes Spiel gegen die Düsseldorfer EG knapp mit 4:5 verloren. Die DEG zeigte nach vier Niederlagen in Serie eine deutliche Reaktion und ging durch Leon Niederberger (12.) in Führung. Alexis D’Aoust glich zwar aus (14.), doch Luca Tosto sorgte noch im ersten Drittel für das 2:1 der Gäste (17.). Im weiteren Verlauf blieb es ein offener Schlagabtausch. Erik Hjorth (36.) und Lane Scheidel (47.) hielten Lausitz im Spiel, während Düsseldorf durch Leon Niederberger (39.), Simon Thiel (43.) und Yushiro Hirano (49.) immer wieder vorlegte. John Broda verkürzte in der 52. Minute noch auf 4:5, doch trotz offensiver Überlegenheit reichte es für die Füchse nicht mehr. Die DEG brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen wichtigen Auswärtssieg.
ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim

ESV
2 – 3
(0:1;1:1;1:1)
Schüsse:
29:32
(10:11,9:15,10:6)

ECN
0-4
Der ESV Kaufbeuren bleibt nach der fünften Niederlage im fünften Spiel Tabellenschlusslicht. Gegen den EC Bad Nauheim unterlagen die Gastgeber knapp mit 2:3. Die Gäste erwischten einen Traumstart: Bereits nach 22 Sekunden brachte Jordan Hickmott Bad Nauheim in Führung. Kaufbeuren antwortete zu Beginn des zweiten Drittels schnell, als Alec Zawatsky nach 43 Sekunden zum 1:1 ausglich. Trotz Spielausschluss gegen Christopher Fischer nutzte Bad Nauheim seine Phase und ging durch Sebastian Bengtsson (28.) erneut in Führung. Im Schlussdrittel traf Johnny Tychonick zum 2:2 (47.), doch Jordan Hickmott entschied die Partie mit seinem zweiten Treffer in der 54. Minute zugunsten der Gäste. Trotz eines ausgeglichenen Spiels und stärkerem Schlussdrittel blieb Kaufbeuren erneut ohne Punkt.
Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers

KEV
1 – 2
(0:1;1:1;0:0)
Schüsse:
34:26
(13:8,6:10,15:8)

SCB
1-3
Die Krefeld Pinguine konnten sich als Tabellenführer nicht weiter absetzen und unterlagen den Bietigheim Steelers mit 1:2. Trotz eines Chancenplus (34:26 Schüsse) blieb Krefeld am Ende ohne Punkte. Nach einer torlosen Anfangsphase brachte Tyler McNeely die Steelers im Powerplay in der 18. Minute in Führung. Mit diesem Treffer stellte er den All-Time-Scoring-Rekord der DEL2 (496 Punkte) ein. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels erhöhte Brett Kemp auf 0:2 (21.). Krefeld verkürzte durch Matthew Santos in der 36. Minute, kam aber trotz großer Bemühungen nicht mehr zum Ausgleich. Im Schlussdrittel prägten Härte, viele Strafen und mehrere Überzahlspiele das Geschehen, doch keines der Teams nutzte seine Chancen. So entführten die Steelers drei Punkte vom Spitzenreiter.
EHC Freiburg – Eispiraten Crimmitschau

FRB
1 – 0
(0:0;0:0;1:0)
Schüsse:
30:34
(8:10,13:9,9:15)

EPC
0-2
Der EHC Freiburg hat im Kampf um den Klassenerhalt drei enorm wichtige Punkte eingefahren. Die Wölfe setzten sich zuhause mit 1:0 gegen dezimierte Eispiraten Crimmitschau durch und bauten den Abstand zum Tabellenende weiter aus. In einem chancenreichen, aber lange torlosen Spiel erspielten sich beide Teams zahlreiche Möglichkeiten. Freiburg kam auf 30, Crimmitschau sogar auf 34 Torschüsse. Bei wenigen Strafen und kaum Überzahlphasen dominierten stabile Defensivreihen – bis Eero Elo in der 55. Minute den umjubelten Siegtreffer für die Gastgeber erzielte.
Starbulls Rosenheim – Blue Devils Weiden

SBR
3 – 2 OT
(0:1;1:0;1:1/1:0)
Schüsse:
39:21
(7:7,15:6,14:7/3:1)

BDW
0-3
Die Starbulls Rosenheim haben gegen stark dezimierte Blue Devils Weiden zwei Punkte entführt und sich mit 3:2 nach Verlängerung durchgesetzt. In einer intensiven Partie mit deutlichem Chancenplus für Rosenheim (39:21 Schüsse) entwickelte sich ein echtes Nervenspiel. Weiden ging durch Luca Gläser in der 15. Minute in Führung, ehe Charlie Sarault im zweiten Drittel ausglich (32.). Nach einer hitzigen Phase mit vielen Strafen schien Rosenheim spät auf die Siegerstraße zu gehen: Dominik Tiffels traf in der 59. Minute zum 2:1. Doch nur 23 Sekunden vor Schluss rettete Alex-Olivier Voyer die Blue Devils mit dem Ausgleich in die Overtime. Dort behielt Rosenheim die Nerven. Maximilian Adam entschied die Partie in der 63. Minute und sicherte den Starbulls den dritten Sieg in Serie.
Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg

RVT
5 – 1
(1:0;2:1;2:0)
Schüsse:
35:24
(8:7,12:9,15:8)

EBR
1-3
Die Ravensburg Towerstars haben die starke Serie der Eisbären Regensburg deutlich beendet und zuhause mit 5:1 gewonnen. Mit einem klaren Chancenplus (35:22 Schüsse) dominierten die Gastgeber die Partie. Fabio Sarto brachte Ravensburg früh in Führung (7.). Nach mehreren Strafen nutzten die Towerstars ihre Überzahl eiskalt: Robby Czarnik traf im Powerplay zum 2:0 (32.) und legte nur zwei Minuten später das 3:0 nach. Regensburg verkürzte zwar durch Bryce Kindopp ebenfalls im Powerplay (37.), doch Nickolas Latta stellte nur 53 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels den alten Abstand wieder her. Mark Rassell setzte in der 57. Minute den Schlusspunkt zum klaren 5:1.