Auch 2026 hat Moers wieder kulturell viel zu bieten. In der Grafenstadt gibt es Veranstaltungen für jeden Geschmack, die auch zu Weihnachten verschenkt werden können.

Vorverkauf für das Moers Festival

Zum 55. Mal bringt das Jazzfestival „ein märchenhaftes Programm“ nach Moers. Im kommenden Jahr wird die Freiluftbühne auf dem Kastellplatz errichtet. Weitere Events finden in umliegenden Spielorten und im Schlosshof statt. Das Event findet über Pfingsten vom 22. bis zum 25. Mai statt. Es können jetzt schon Tickets erworben werden unter www.tickets.moers-festival.de.

Die Early-Bird-Tickets sind fast ausverkauft. Sie beinhalten den Eintritt, Zutritt zu einem Geheimkonzert und ein Zeltplatz, der kostenlos extra hinzugebucht werden muss. Das Ticket kostet 129 Euro, ermäßigt 55 Euro.

Außerdem gibt es noch ein „Stille-Helden-Ticket“, dass den Eintritt, das Geheimkonzert, den Zeltplatz, ein Eventshirt und Backstage-Zugang mit Catering bietet. Dieses kostet 300 Euro.

Menschen mit Behinderungen können ein kostenloses Ticket für ihre Begleitung buchen. Außerdem gibt es Vergünstigungen mit der Ruhr-Kultur-Card.

Am 10. Januar führen die Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch und Udo-Jürgens-Interpret Alex Parker, ihre Gäste auf eine musikalische Zeitreise von Evergreens wie „Merci Cherie“, über „Ein ehrenwertes Haus“, „Ich war noch niemals in New York“, „Griechischer Wein“, bis zu „5 Minuten vor 12“ und vielen weiteren Hits. Das Duo sorgt unter der Regie von Erich Furrer für einen Abend voller Erinnerungen und Überraschungen.

Tickets gibt es ab 42,40 Euro online unter www.eventim.de. Die Veranstaltung startet um 19.30 Uhr in der Enni Eventhalle, Filder Str. 142.

Das Schlosstheater bietet an, bei Vorstellungen andere Besucher kennenzulernen. Dort begegne man in kurzer Zeit verschiedenen Menschen, bevor man sich gemeinsam das Stück anschaue. Nach der Vorstellung gebe es die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und Gedanken zum Stück zu teilen – ohne Zwang, aber mit Raum für Begegnungen. Gemeinsam schauen sei ein offenes Format für alle, die Theater nicht nur erleben, sondern auch teilen möchten.

Am 31. Januar um 18 Uhr wird das Speed-Dating für das Monologstück „Söhne“ angeboten. Es zeichnet das eindringliche Porträt einer Familie, die an den gesellschaftlichen und politischen Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht. Die Mutter Cathy findet in konservativ-katholischen Zirkeln Anschluss und driftet zunehmend in rechtes Denken ab. Ihre Söhne entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen: Einer radikalisiert sich und zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der andere seine Homosexualität ausleben möchte, sich aber gezwungen sieht, das vor der Gesellschaft und seiner Familie zu verbergen.

Die Karten kosten 22 Euro und 8 Euro ermäßigt und können unter www.schlosstheater-moers.de erworben werden. Für das gemeinsame Schauen ist eine Anmeldung unter www.beteiligung.nrw.de erforderlich. Das Treffen beginnt um 18 Uhr im Studio, Kastell 6, das Stück um 19.30 Uhr in der Kapelle, Rheinberger Str. 14.

„Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein“

Beim „Großen Loriot-Abend“ am 26. Februar in der Enni Eventhalle, Filder Str. 142, werden Sketche Loriots zurück auf die Bühne gebracht. Das Publikum soll aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Die Vorstellung soll Erinnerungen wecken und zeige „urkomische und verrückte Ausschnitten“ aus dem vielseitigen Repertoire des Loriot. Ob es nun die Ente des Herrn Müller-Lüdenscheidt in der Badewanne ist, die Eheberatung, die Parkgebühren, der Lottogewinner Erwin Lindemann oder das schiefe Bild an der Wand.

Tickets gibt es ab 44,50 unter www.eventim.de. Der Abend beginnt um 20 Uhr.

Kostenlose Lesung in der Bibliothek

Am 20. Januar um 19 Uhr lädt die Bibliothek Moers zu einer Lesung mit der Autorin Fiona Sironic ein: Gleich mit ihrem Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025.

Der Roman greift aktuelle Themen wie die Klimakrise und Influencerkultur auf und zeigt eine triste, aber nicht ganz hoffnungslose Vision einer nahen Zukunft. Fiona Sironic erzählt aus Sicht der sensiblen Era in einer jugendlichen, manchmal nerdigen Sprache, von der ersten Liebe und von der Spannung zwischen zwei gegensätzlichen Haltungen: Majas zerstörerische Wut und Eras Versuch, dem Artensterben mit Ordnung etwas entgegenzusetzen.

Die Lesung ist kostenlos. Um eine Anmeldung unter bibliothek@moers.de wird gebeten.

Der Enni Comedy Salon findet auch 2026 wieder statt. Vier Mal im Jahr öffnet sich der Vorhang im Bollwerk, wo dann jeweils vier deutsche Top-Comedians die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren. Einer von ihnen führt als Moderator durchs Programm. Die meisten der Künstler sind aus Funk- und Fernsehen bekannt.

Die bereits bekannten Termine für das nächste Jahr sind: 11. Februar, 22. April und 7. Oktober. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 20 Uhr im Bollwerk, Zum Bollwerk 107. Tickets können unter www.enni.de gekauft werden und kosten jeweils 29,90 Euro.

Das Bollwerk veranstaltet am 6. Februar um 20 Uhr einen Songslam. Die Regeln folgen der Tradition des Poetry Slam: Jeder Musiker versucht mit selbstgeschriebenen Liedern in begrenzter Zeit die Herzen des Publikums zu erobern. Das Publikum stimmt für seine Favoriten ab und stellt sich so über mehrere Runden sein Lieblingskonzert selbst zusammen.

„Ein gemütliches Wohnzimmerkonzert, bei dem die Wärme selbstgemachter Musik auf den harten Wettbewerb des Slam trifft‘“, schreibt das Bollwerk. Am 27. Februar um 20 Uhr findet dann ein traditioneller Poetryslam statt.

Beide Veranstaltungen sind in der Halle Zum Bollwerk 107. Tickets gibt es an der Abendkasse für je 7 Euro und 5 Euro ermäßigt. Mitmachen kann man beim Songslam unter jan.krause@bollwerk107.de und beim Poetryslam unter info@poesieschlacht.de.