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Das Vereinigte Königreich ist bereit, dem europäischen Hochschulaustauschprogramm Erasmus+ wieder beizutreten, als Teil des von der Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer vorangetriebenen „Neustarts“ der Beziehungen zur Europäischen Union.

Laut britischen und europäischen Quellen, die von der Financial Times zitiert werden, wird die Vereinbarung – die Londons offiziellen Wiedereintritt in das Programm ab 2027 ermöglichen würde – voraussichtlich heute bekannt gegeben. Die Verhandlungen konzentrierten sich hauptsächlich auf Großbritanniens finanziellen Beitrag zum Programm und dauerten bis gestern Abend.

Wie die Zeitung berichtet, beabsichtigt die britische Regierung zu betonen, dass die Einigung nur dank Zugeständnissen der EU bei den Kosten möglich war, und gleichzeitig Londons jüngste Ablehnung des neuen europäischen Aufrüstungsprogramms zu bekräftigen, das sie als zu kostspielig erachtete.

Der Wiedereintritt in das Erasmus-Programm wird als konkretes Zeichen für die Verbesserung der Beziehungen zu Brüssel und als Antwort auf die Erwartungen junger Menschen dargestellt, denen Starmer größere Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in der EU versprochen hat.

Die Vereinbarung wird von britischen und europäischen Universitäten begrüßt, die schon lange gefordert haben, dass Großbritannien zu dem Programm zurückkehrt.

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