Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat sich zur Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten in Berlin geäußert. Am Mittwoch, dem Heiligabend, soll es der Prognose zufolge etwas Schneegeriesel geben, und das wohl nur im Süden Brandenburgs.
Richtig weiß wird die Landschaft aber nicht: „Maximal überzuckert, wenn überhaupt“, sagte eine DWD-Meteorologin zur bisherigen Prognose.
Omio berechnet Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten
Die bislang eher milden Temperaturen werden bis zum Heiligabend winterlicher. „Westliche Winde drehen auf Ost, und damit wird es jeden Tag ein bisschen kälter“, sagte die Meteorologin. Am 24. Dezember erreichen die Temperaturen Werte zwischen minus 1 und 2 Grad. Dabei werde das Wetter an Heiligabend „grauen Charakter“ haben.
Lichtblicke gibt es aber an den Weihnachtsfeiertagen und Spaziergänger dürften sich freuen. Denn laut DWD soll sich freundlicheres Wetter einstellen und die Sonne herauskommen.
Das Reise-Vergleichsportal Omio berechnete zuletzt die bundesweite Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten in diesem Jahr. Dafür werteten Datenanalysten historische Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes(DWD) seit 1950 für 100 deutsche Städte aus und berechneten so die statistische Wahrscheinlichkeit, mit der sich in diesem Jahr Schnee an allen drei Weihnachtstagen (24., 25., 26. Dezember) erwarten lässt.
In Oberwiesenthal im sächsischen Erzgebirge ist die Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten mit 91 Prozent am höchsten. In den letzten 74 Jahren erlebten die Menschen in dem dort insgesamt 66 Mal weiße Weihnachten. Zuletzt gab es in dem Ort 2019 Weiße Weihnachten. Auch in Quedlinburg im Harz (Sachsen-Anhalt) sieht es mit einer 73-prozentigen Wahrscheinlichkeit gut aus.