Mannheim. „Es ist wunderschön noch mal hier zu sein … seid ihr bereit noch mehr durchzudrehen als 2017?“, ruft Carlos Charlemoine alias Carlito, einer der beiden Frontleute der Irie Révoltés 2017 war das erste Abschiedskonzert der Heidelberger Politrapper. Ein Triumph. Die Auszeit vom Karriereende endet nun mit der „Ireunion“-Tour in der seit Ewigkeiten ausverkauften Mannheimer Maimarkthalle.
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Mehr als 11.400 Fans springen schon beim Intro-Medley mit der Band um die Wette. „Allez!“ setzt noch einen drauf. Wie erwartet ein starker Auftakt. Die Mischung aus Rap, Ska, Dancehall, Punk und politischen Texten in mehreren Sprachen ist immer noch mitreißend.
Die Fans brauchen aber Geduld:
Das Konzert beginnt mit halbstündiger Verspätung. Zum letzten Konzert der Heidelberger Konzerte ist viel Auswärtspublikum angereist, das sich bei der Anfahrt sichtlich nicht auskennt – aus der Schweiz, aus München, Hannover. Auch viele Heidelberger stehen im Stau. Dass gleichzeitig in der SAP Arena die Popshow von Big Time Rush auch überregional ausstrahlt, ist nicht hilfreich. Die Einlassschlange vor dem Maimarktgelände ist entsprechend episch. Aber da vom Veranstaltungspersonal so gut wie möglich kommuniziert wird, läuft alles in geordneten Bahnen. Als die Wartenden kurzzeitig die Xaver-Fuhr-Straße blockieren, greift kurz die Polizei ordnend ein.
Jörg-Peter Klotz © MM/Luca Ottmann