Standdatum: 21. Dezember 2025.

Seerosenblätter auf einem Teich.

Zunächst weigerte der 37-Jährige sich, aus dem etwa sechs Grad kalten Wasser zu kommen. Nach etwa einer halben Stunde ließ er sich mit einer Rettungsleine dann doch herausziehen. (Symbolbild)

Bild: dpa | Caro | Baertels

Genützt hat es nichts – die Polizei fasste den 37-Jährigen. Er fuhr zuvor ohne Führerschein und deutlich zu schnell mit dem Auto, außerdem hatte er Cannabis und ein Messer dabei.

In Bremen ist die Flucht eines Mannes vor der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Tümpel zu Ende gegangen. Die Beamten wollten den deutlich zu schnellen Wagen des Mannes im Stadtteil Obervieland stoppen. Statt anzuhalten, beschleunigte der jedoch, rannte in einem Seitenweg zu Fuß weiter – und sprang in einen nahegelegenen Tümpel.

Seine Verfolger sahen noch, wie der Mann einen Beutel wegwarf. Es stellte sich heraus, dass darin 40 bis 50 Gramm Cannabis waren – deutlich mehr als das, was der gesetzlichen Grenze entspricht.

Unterkühlt ins Krankenhaus

Zunächst weigerte der 37-Jährige sich, aus dem etwa sechs Grad kalten Wasser zu kommen. Nach etwa einer halben Stunde ließ er sich mit einer Rettungsleine dann doch herausziehen. Rettungskräfte brachten ihn stark unterkühlt in ein Krankenhaus. Er bekommt jetzt mehrere Anzeigen – unter anderem auch, weil er ohne gültigen Führerschein unterwegs war.

Dieses Thema im Programm:
Bremen NEXT, Nachrichten, 21. Dezember 2025, 13:30 Uhr