Es hatte nicht direkt etwas damit zu tun, was in der Uber Arena passierte. Aber es tat vielen gut, die Ergebnisse auf dem LED-Würfel zu sehen, die Ansage zu hören. Dresden gegen Ingolstadt 3:2. Der Letzte schlägt den Ersten, bei dem die Eisbären Berlin gerade 5:8 verloren hatten. Die Fans der Hauptstädter applaudierten, während das Team auf dem Eis gerade mit den Kölner Haien zu tun hatte.
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Ebenso wie das Resultat der Ingolstädter eröffnete auch das Duell mit den Rheinländern eine Chance für den Titelverteidiger: Sich näher heranzuarbeiten an die aktuelle Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Vor 14.200 Zuschauern unternahmen die Berliner diesbezüglich einiges. Doch sie unterlagen nach Penaltyschießen mit 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:0, 1:1) gegen die Haie.
Eisbären Berlin mit Rückkehrer Korbinian Geibel
Die Partie vom Donnerstag bei den Oberbayern ließ erahnen, dass sich diesmal einiges ändern würde. Neu zusammengestellte Reihen sind eine beliebte Folge unschöner Ergebnisse. Vor allem aber die Rückkehr von Verteidiger Korbinian Geibel, der über zwei Monate mit einer Fußverletzung fehlte, gab Trainer Serge Aubin neue Optionen. Manuel Wiederer konnte aus der Abwehr wieder in den gewohnten Angriff rücken. Dort hatte der Coach nun wieder vier starke Reihen zur Verfügung.
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Gegen die Haie, die bislang eine sehr gute Saison absolvieren und mit bereits elf Punkten Vorsprung vor den Berlinern anreisten, kam Aubin dies sehr gelegen. Nur zwei der vergangenen zwölf Partien hatten die Kölner als Verlierer beendet und sich nur knapp hinter Ingolstadt auf Platz drei geschoben. Währenddessen lief bei den Eisbären vieles hin und her, die erhoffte Konstanz stellte sich nicht ein.
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Mit Geibel ist die personelle Lage nun wieder verbessert, lediglich drei Profis (Kai Wissmann, Markus Niemeläinen und Ty Ronning) werden noch zurückerwartet. Sein Comeback zahlte sich auch gleich offensiv aus. Er leitete das 1:0 von Eric Hördler ein, der sein erstes Saisontor erzielte (3.). Wenig später legte Blaine Byron (7.) nach, nur weitere 14 Sekunden danach traf Parker Tuomie zum 2:1. Kurzweilig und aktionsreich ging es zu auf dem Eis, wo Liam Kirk noch einen Penaltyschuss vergab (10.).
Noebels trifft zum 3:1 für die Eisbären Berlin
Dennoch agierten die Berliner weitgehend gut, banden die Kölner mit schnellem Spiel oft in der Abwehr. Frühes Forechecking hielt den Gegner ebenso recht gut von der eigenen Defensivzone entfernt. Das Team vermittelte den Ehrgeiz, nach der heftigsten Gegentorflut in einer Partie seit über zwei Jahren diesmal vieles besser zu machen, dem Trainer die gewünschte Reaktion zu zeigen. Im Powerplay traf Marcel Noebels schließlich zum 3:1 (27.).
Doch der EHC verpasste es, in doppelter Überzahl alles klarzumachen (36.) und kassierte stattdessen in Unterzahl den Anschlusstreffer durch Dominik Bokk (40.). Der Schlussabschnitt wurde entsprechend intensiv, wobei die Berliner sich nicht zurückzogen, sondern konsequent nach vorn spielten. Dennoch gab der EHC letztlich die Zwei-Tore-Führung aus den Händen, als Nate Schnarr ausglich (55.). Dieser traf auch im Penaltyschießen und verhinderte, dass die Berliner ihre Chance näherzukommen nutzten.
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