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Zwei Schiffe in russischen Region Krasnodar sind nach einem Drohnenangriff beschädigt. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Kiew/Moskau – Der Kreml dämpft die Erwartungen an die Ukraine-Gespräche in Miami: Der russische Gesandte Kirill Dmitrijew solle in Miami „Informationen erhalten, was von den Amerikanern und Europäern“ an dem von den USA im November vorgelegten Plan geändert worden sei und Moskau Bericht erstatten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Sonntag (21. Dezember) dem russischen Staatsfernsehen.

Dmitrijew, ein ehemaliger Mitarbeiter der US-Bank Goldman Sachs, habe keine neue Nachricht von Russlands Präsident Wladimir Putin nach Miami mitgebracht, sagte Peskow weiter. Dmitrijews Aufgabe in Miami sei es lediglich, „Informationen zu erhalten“.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ex-Trump-Berater: Ukraine muss nicht jeden Deal akzeptieren

Die ukrainische Armee ist an einigen Frontabschnitten aktuell in der Defensive. Der ehemalige US-Sicherheitsberater John Bolton hat die militärische Lage der Ukraine dennoch als stabil bewertet. Die Situation für Präsident Wolodymyr Selenskyj sei „alles andere als katastrophal“, sagte Bolton vergangene Woche dem Spiegel.

Zwar könne die Ukraine den Kriegsverlauf gegen die Armee von Kremlchef Wladimir Putin auf absehbare Zeit nicht fundamental ändern, so Bolton weiter. Dennoch befinde sich das Land nicht in einer Position, in der es jeden Friedensdeal akzeptieren müsse, betonte der frühere Sicherheitsberater von Donald Trump. Auch Russlands Verluste im Ukraine-Krieg bleiben weiterhin hoch.

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Putins Wirtschaft bleibt unterdessen weiterhin unter Beschuss: Ukrainische Drohnen haben in der Nacht auf den heutigen Montag (22. Dezember) bei einem Angriff auf die südrussische Region Krasnodar zwei Schiffe und Anlegestellen am Terminal Wolna beschädigt. Die gesamte Besatzung wurde sicherheitshalber evakuiert, wie der operative Stab der Region über Telegram mitteilte.

Ein ukrainischer Soldat beim Feuern auf russische Stellungen im Ukraine-Krieg. (Symbolbild)Ein ukrainischer Soldat beim Feuern auf russische Stellungen im Ukraine-Krieg. (Symbolbild) © IMAGO/Stanislav Krasilnikov

Die Beschädigungen führten laut den örtlichen Behörden zu einem Brand, der sich auf eine Fläche von bis zu 1500 Quadratmetern ausbreitete. Über mögliche Opfer machten die russischen Behörden zunächst keine Angaben, berichtete Reuters. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)