Neue Fortschritte Witkoff: Gespräche zwischen USA, Europa und Ukraine über Kriegsende verliefen produktivKreml-Unterhaendler-Kirill-Dmitrijew-links-und-der-Sondergesandte-Steve-Witkoff-bei-Gespraechen-sind-die-Hauptfiguren-bei-den-Gespraechen-in-Miami(Foto: Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputni)TeilenFolgen auf:whatsappwhatsapp

Die Gespräche zwischen den USA, Europa und der Ukraine über ein Ende des russischen Krieges sind nach den Worten des US-Sondergesandten Steve Witkoff produktiv gewesen.

Die dreitägigen Verhandlungen in Florida seien darauf ausgerichtet gewesen, die Positionen aufeinander abzustimmen, sagte er am Sonntag. US-Präsident Donald Trump drängt die Ukraine und Russland zu einer baldigen Einigung zur Beendigung des fast vierjährigen Konflikts. Russland will die besetzten ukrainischen Gebiete behalten und Kiew will keine Gebiete abtreten.

Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner trafen sich am Samstag mit dem Sondergesandten des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew. Am Sonntag sprachen sie dann mit Vertretern der Ukraine und Europas sowie anschließend separat mit der ukrainischen Delegation unter Leitung des hochrangigen Beamten Rustem Umerow.

Witkoff zufolge konzentrierte sich das Treffen zwischen den USA und der Ukraine auf vier Kernpunkte: die Weiterentwicklung des von den USA entworfenen 20-Punkte-Plans, einen multilateralen Rahmen für Sicherheitsgarantien, einen US-Sicherheitsgarantierahmen für die Ukraine sowie die wirtschaftliche Entwicklung zum Wiederaufbau des Landes. „Frieden muss nicht nur eine Einstellung der Feindseligkeiten sein, sondern auch eine würdige Grundlage für eine stabile Zukunft“, sagte er.

Nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstes hat Putin seine Ambitionen, ukrainisches Territorium zu übernehmen, nicht aufgegeben. Die Nationale Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard erklärte dagegen auf der Plattform X, Russland habe „derzeit nicht die Fähigkeit, die gesamte Ukraine zu erobern und zu besetzen, geschweige denn Europa“.

Quelle: ntv.de, rts