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„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter wurde als Kind zu Weihnachten von seinen Eltern grausam hinters Licht geführt. Erst viel später erfuhr er die bittere Wahrheit.

Köln – „Bares für Rares“-Star Horst Lichter (63) hat früher auch als TV-Koch für Einschaltquoten gesorgt. Zu Weihnachten schwingt er dennoch nicht selbst den Kochlöffel, sondern seine Frau, wie er in einer Talkrunde verrät. Dabei erinnert er sich auch an traumatische Kindheitserlebnisse mit dem Weihnachtbraten, die nichts für zarte Gemüter sind.

Horst Lichter beim Kölner Treff am 19.12.2025.Horst Lichter beim Kölner Treff am 19.12.2025. © Horst Galuschka/Imago

Wie Lichter beim „Kölner Treff“ berichtet, hielt seine Familie, als er ein Kind war, Kaninchen, weil diese „das Schwein des armen Mannes“ gewesen seien. Irgendwann habe sein Papa ihm dann einen jungen Belgischen Riesen – eine große Kaninchenrasse – mit dem Namen Hans geschenkt, den er jeden Tag gefüttert und gepflegt habe. Doch eines Tages machte er eine verwunderliche Entdeckung.

So wurde Horst Lichter von seinem Vater wegen Kaninchen Hans belogen

„Kurz vor Weihnachten war Hans auf einmal wieder sehr klein“, erinnert sich der „Bares für Rares“-Moderator, der auch schon offen über einen tragischen Schicksalsschlag sprach, zurück. Er habe dann seinen Vater gefragt und die Antwort erhalten: „Im Winter werden die Belgischen Riesen klein, dann frieren die nicht so.“ Er habe das geglaubt, doch nach dem zweiten Jahr habe Hans plötzlich ein andersfarbiges Fell gehabt. Dann habe er wieder gefragt: „Papa, das ist doch nicht mehr Hans …?“

Doch sein Vater habe wieder eine Erklärung dafür gehabt: „Doch, guck mal, Mama hat ja auch schon mal eine andere Haarfarbe. Das passiert bei denen.“ Dann berichtet Lichter weiter aus seiner Kindheit, dass er und seine Familie bis zu diesem Zeitpunkt an Weihnachten immer mal einen Rehbraten oder einen Schweinebraten oder ähnliches gehabt hätten.

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Worum es sich dabei wirklich handelte, und wie übel er als Kind von seinen Eltern getäuscht wurde, erfuhr der „Bares für Rares“-Star erst viele Jahrzehnte später: Als er von seiner Mutter wissen wollte, wie sie damals den Rehrücken gemacht habe, erhielt er die schockierende Antwort: „Junge, ehrlich? Das war der Hans. Hast du das nie gemerkt?“ Trotz dieser makabren Erfahrung feiert Horst Lichter dieses Jahr fünfmal Weihnachten. Verwendete Quelle: ardmediathek.de / Kölner Treff (vom 19.12.2025)