Herber Dämpfer statt Weihnachtsgeschenk
Die erhofften drei Punkte unterm Weihnachtsbaum blieben aus. Stattdessen mussten die CERATONIA Volleys am Samstagabend in Dresden eine deutliche und verdiente Niederlage hinnehmen. In einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze blieb Eltmann klar unter den eigenen Ansprüchen und verlor deutlich – ein Rückschlag, der schmerzt, aber auch klare Erkenntnisse liefert.
Unerklärlicher Einbruch
Von Beginn an fanden die Unterfranken gegen Dresden am Samstag einfach nicht in die Parie. Dresden präsentierte sich spielfreudig, stabil und hochkonzentriert, was aber nicht zuletzt auch am schwachen Auftritt Eltmanns lag. Zu wenig Druck im Aufschlag und eine insgesamt zu schwache Annahme machten es den Sachsen leicht, ihr Spiel aufzuziehen, sodass es Dresdens Zuspieler sehr leicht hatte, seine Angreifer variabel ins Spiel zu bringen und Eltmanns Block immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben zu stellen. Somit zeichnete sich bereits früh ab, dass ein hartes Stück Arbeit auf die CERATONIA Volleys zukommen sollte. Auch personelle Wechsel brachten dieses Mal nicht die erhofften Impulse von der Bank. Dresden blieb konsequent, Eltmann hingegen zu fehleranfällig und in den entscheidenden Momenten ohne die nötige Durchschlagskraft.
Schlüsselspiel verloren
Mit der Niederlage geht für Eltmann ein wichtiges Schlüsselspiel im engen Rennen um die Playoff-Plätze verloren. Der mögliche Sprung nach vorne blieb aus, stattdessen verpasste man den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze und muss sich nun über Weihnachten eingestehen, dass man nur ein einziges Spiel – das Hinspiel gegen Dresden – gegen die Topteams der Liga gewinnen konnte. In einer extrem ausgeglichenen Liga, in der jeder jeden schlagen kann und jeder Punkt zählt, wiegt dieser Abend nun zwar entsprechend schwer, auch wenn noch nichts verloren ist und man in Eltmann die Hoffnung nicht aufgeben möchte. „Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt haben. Unabhängig vom Ergebnis ärgert mich die Art und Weise, wie wir das Spiel aus der Hand gegeben haben aber noch viel mehr. Ich hatte schon beim Treffpunkt kein gutes Gefühl und hatte den Eindruck, dass sich einige Spieler bereits mental schon in den Urlaub verabschiedet hatten. So gewinnst du in der Liga kein Spiel und es macht mich sehr wütend, dass wir uns somit um die harte Arbeit der letzten Wochen gebracht haben.“, zeigt sich Trainer Rakic sichtlich enttäuscht.
Pause als Chance
Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die bevorstehende Pause wird den Spielern hoffentlich gut tun und bietet die Gelegenheit zur ehrlichen Selbstreflexion. Klar ist: Das Saisonziel Playoffs ist weiterhin erreichbar, aber der Weg dorthin ist nicht einfacher geworden. Umso wichtiger wird es sein, im Januar mit neuem Fokus, Energie und der nötigen Konsequenz positiv ins neue Jahr zu starten.
Zum Jahresabschluss bedanken sich die CERATONIA Volleys bei ihren Fans, den ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung in der Hinrunde. Gemeinsam soll im neuen Jahr wieder angegriffen werden – mit dem klaren Ziel, die Lehren aus Dresden in Taten umzusetzen.
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