Drei Einsätze an einem Tag
Polizei Dortmund geht gegen Alkohol am Steuer vor


Volontär


Bei 51 Personen schlug der Drogentest der Polizei in der vergangenen Woche an. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

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Im Rahmen einer Aktionswoche vom 15. bis zum 21. Dezember hat die Dortmunder Polizei verstärkt das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss kontrolliert. Die Angaben stammen von der Polizei Dortmund. Ziel der europaweiten ROADPOL-Kontrollen sei es gewesen, Fahrten unter berauschenden Mitteln zu unterbinden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Besonders deutlich seien die Gefahren laut Polizei an drei Einsätzen vom Sonntag geworden. Gegen 5.30 Uhr habe eine Zeugin beobachtet, wie ein offenbar alkoholisierter Mann am Emil-Moog-Platz mit einem Mercedes losgefahren sei. Der Fahrer habe später Anhaltezeichen ignoriert, mehrere rote Ampeln überfahren und sei schließlich am Phoenix-See gestellt worden. Ein Atemalkoholtest habe bei dem 27-Jährigen 1,36 Promille ergeben.

Verbotenes Rennen auf B1

Am Nachmittag gegen 16.45 Uhr hätten sich die Fahrer eines VW Golf und eines Audi A5 auf der B1 ein verbotenes Rennen geliefert. Der Audi-Fahrer habe die Kontrolle verloren und einen unbeteiligten Autofahrer gerammt. Der 29-Jährige aus Unna habe 1,1 Promille gehabt, zudem sei ein Drogenvortest positiv ausgefallen.

Am Abend gegen 21.50 Uhr sei ein 45-Jähriger mit seinem Mercedes auf der Aplerbecker Straße über eine Verkehrsinsel gefahren und geflüchtet. Er konnte noch am Abend aufgegriffen werden und sei betrunken gefahren.

Insgesamt seien 3.423 Personen kontrolliert worden. In elf Fällen habe Alkohol eine Rolle gespielt, 51 Drogenvortests seien positiv gewesen. Zudem habe die Polizei Drogen in drei Fahrzeugen, Waffen in vier Autos sowie 17 Personen mit Haftbefehl festgestellt.