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Nach Heiligabend ist erstmal kein Schnee mehr zu erwarten

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Auch wenn gerade zu Heiligabend ein paar Schneeflocken im Osten und Süden vom Himmel fallen, für eine größere Schneedecke wird es nicht reichen. Immerhin kann es dort in einigen Teilen des Landes leicht angezuckert sein. Für das Wochenende nach Weihnachten und die Tage zwischen den Jahren sehen die Niederschlagssignale dann wieder eher mau aus. Es bleibt zwar relativ kalt und wir müssen häufig mit Nachtfrösten rechnen, aber richtiger Schnee wird von oben so gut wie keiner mehr fallen. Das könnte sich allerdings im neuen Jahr ändern:

Schneehöhen am Sonntag, 04.01.2025

Bis zum ersten Wochenende im Jahr 2026 könnte der Schnee zum Teil auch im Flachland liegen bleiben.

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Die niederschlagsarme Zeit scheint pünktlich zum neuen Jahr zu Ende zu gehen. Ein Wettermodell sticht da besonders hervor. Nämlich das amerikanische GFS-Modell. Hier sieht es sogar nach einem Wintereinbruch bis ins Flachland aus. Da können also auch 5 bis 20 Zentimeter zusammenkommen. In den Mittelgebirgen werden 20 bis 40 Zentimeter, direkt an den Alpen sogar bis zu 60 Zentimeter Neuschnee berechnet. Lediglich die Nordlichter – also Schleswig-Holstein und der Norden Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns – sollen demnach leer ausgehen. Da es relativ kalt im neuen Jahr weitergeht, bleibt der Schnee auch am ersten Wochenende im Januar 2026 noch liegen. Es könnte ein wunderbares Winter-Wochenende werden, denn auch die anderen Modelle haben die Kälte und den Schnee in geringeren Mengen und Ausdehnung mit drin.

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Für das erste Januardrittel sieht es von der Kälte her sehr gut aus mit dem Winter. In den Nächten bleibt es frostig und am Tage werden selbst in den großen Städten nur ein paar Grad über dem Gefrierpunkt berechnet. Der gefallene Schnee könnte also auch noch etwas liegen bleiben. Wie es Richtung Monatsmitte dann weitergeht, ist noch sehr unsicher. Beide Richtungen sind möglich. Die Wettermodelle schwanken zum Teil von Tag zu Tag enorm.

Rein vom Meteorlogen-Gefühl her könnte es das mit dem Winter dann auch schon wieder gewesen sein. Denn, wenn das mit dem Schnee eintrifft, dann hatten wir in der jüngsten Vergangenheit, sprich in den letzten Jahren, nie lange etwas vom Winter-Wonderland. Die kälteren Phasen werden tendenziell immer kürzer.

Andererseits sind die CFS-Langfristberechnungen für den Monat Januar gerade erst zurück gerechnet worden. Die Abweichungen sollen in Deutschland nur noch rund 0,5 Grad nach oben betragen. Die Prognosen davor sahen da noch einen Überschuss von 1 bis 2 Grad. Es bleibt also spannend – besonders ab dem Jahreswechsel.

Verwendete Quellen: wetter.de