Jedes Jahr werden aufs Neue die Preise auf den Weihnachtsmärkten in NRW diskutiert. In Duisburg kostet der Glühwein an den meisten Ständen wie im Vorjahr vier Euro. Anders sieht es jedoch beim Essen aus: An fast allen Ständen sind die Preise für Bratwurst und Krakauer um 50 Cent gestiegen.
Die billigste Bratwurst gab es letztes Jahr noch bei Franz Kropp am Kuhtor. 2024 hat dort die Bratwurst noch vier bis fünf Euro gekostet – doch dieses Jahr sah sich der Duisburger gezwungen, die Preise zu erhöhen. In einem Gespräch mit der „WAZ“ erklärt er, warum er sich zu dieser Preissteigerung von 50 Cent entschieden hat.
„Alles ist ja teurer geworden“
Der Duisburger erläutert: „Alles ist ja teurer geworden.“ Seine Ware bezieht er von einem Großhändler aus Mülheim – und dort sind die Preise in den vergangenen Jahren merkbar gestiegen. Kropp berichtet: „Da zahle ich jetzt im Einkauf mittlerweile 35 Cent mehr für die Bratwurst und sogar 40 Cent mehr für die Krakauer.“
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Aber nicht nur die Wurst ist teurer geworden! Auch die Brötchen „kosten elf Cent mehr als 2022“, wie er der „WAZ“ schildert. Neben den gestiegenen Lebensmittelkosten sind auch die Kosten für Strom und Personal deutlich angestiegen. Zudem wurden die Standkosten auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg dieses Jahr erhöht.
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Besucher auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt haben Verständnis
Angesichts dieser steigenden Kosten sah sich Kropp gezwungen, auch seine Preise anzuheben – wenn auch mit großen Bedenken. Er erklärt: „Vor dem Start des Weihnachtsmarkts hatte ich ein wenig Angst, wie meine Kunden auf die erhöhten Preise reagieren.“ Für die Preiserhöhung gab es jedoch Verständnis von Seiten der Kunden.
Viele Betreiber mussten dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg dennoch feststellen, dass die Umsätze deutlich zurückgegangen sind. Während Glühwein weiterhin gekauft wird, scheinen viele Besucher beim Essen lieber sparen zu wollen.
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Kropp ist jedoch nicht der einzige Schausteller auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg, der mit den steigenden Kosten konfrontiert ist. Wie andere Schausteller mit der Situation umgehen, erfährt man in dem Artikel der „WAZ“ >>>.