Deutschland steckt voller Reiseideen – und 2026 gibt es besonders viel Neues zu entdecken! Überall im Land eröffnen spannende Attraktionen oder werden Jubiläen gefeiert, die deinen nächsten Urlaub oder Kurztrip unvergesslich machen. Wir haben zehn Attraktionen zusammengestellt, die zeigen, wie aufregend Heimat sein kann.

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Brandenburg: Kanäle verbinden fünf Seen

Leinen los im Lausitzer Seenland: Am 31. Juli 2026 geht der Seenverbund ans Netz. Das heißt: Erstmals werden fünf der Seen, die aus gefluteten Tagebauen hervorgegangen sind, schiffbar und durch Kanäle miteinander verbunden sein. Freizeitkapitäninnen und ‑kapitäne können dann über die Seen schippern: den Senftenberger, den Geierswalder, den Partwitzer, den Sedlitzer und den Großräschener See.

Der Sedlitzer See wird der größte geflutete See sein und eine wichtige Drehscheibe im Seenverbund werden. Derzeit wird hier die wassertouristische Infrastruktur mit einem Wasserwanderrastplatz und einem Multifunktionsgebäude in der Sedlitzer Bucht errichtet. Später kommen Bootsliegeplätze und ein barrierefreier Badestrand hinzu.

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Nach und nach entsteht im Lausitzer Seenland die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas mit 20 Seen aus gefluteten Tagebauen.

Schritt für Schritt entsteht so im Lausitzer Seenland die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas mit 20 Seen aus gefluteten Tagebauen, die über schiffbare Kanäle verbunden sein werden.

Steinhuder Meer: Erlebnisbogen SkyLoop

Schaukeln, klettern und rutschen in bis zu 40 Metern Höhe – all das verspricht der Eventbogen SkyLoop, der ab Sommer 2026 die neue Attraktion am Steinhuder Meer werden soll. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Das künftige Highlight in Mardorf besteht aus einem Turm und einem Bogen. Der Aussichtsturm verspricht einen Panoramablick über den größten See Nordwestdeutschlands. Ein Fahrstuhl im Inneren bringt auch mobilitätseingeschränkte Menschen bis auf die obere Plattform. Der Bogen – ähnlich hoch und mit zwei Plattformen – komplettiert den luftigen Spaß nicht nur mit einem Klettersteig und einer riesigen Schaukel, sondern auch mit einer Zipline. Mutige können also im Klettergeschirr an einem langen Seil in die Tiefe gleiten.

Der Eventbogen SkyLoop soll ab dem Sommer die neue Attraktion am Steinhuder Meer sein.

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Klappt alles nach Plan, öffnen sich die Türen zum SkyLoop Ende Juni 2026 zum ersten Mal – nach der Vollendung des ersten Bauabschnitts. Danach sollen die Dächer der Gebäude begrünt werden, in denen das Kassenhaus, die Toiletten sowie ein kleines Café untergebracht werden.

Rottweil: Eröffnung der XXL-Hängebrücke

Mit der Neckar Line entsteht in Rottweil ein spektakuläres neues Wahrzeichen: eine 606 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke – die längste ihrer Art in ganz Süddeutschland. Rund zwölf Millionen Euro fließen in dieses Mega-Projekt, das zwei der beeindruckendsten Orte der Stadt miteinander verbindet.

Auf der einen Seite ragt der Testturm von TK Elevator in den Himmel – mit 232 Metern die höchste Aussichtsplattform Deutschlands. Auf der anderen Seite wartet der Bockshof, eine idyllische Parkanlage am Tor zur mittelalterlichen Altstadt, deren Erker, Kirchtürme und alte Wehrmauern wie Kulissen aus einer anderen Zeit wirken.

Die Neueröffnung ist für Mai 2026 geplant: Hängebrücke Neckar Line in Rottweil.

Ab Mai 2026 sollen Besucherinnen und Besucher auf der Hängebrücke über das Neckartal spazieren können – ein Aussichtserlebnis und ein Nervenkitzel in luftiger Höhe.

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Hessischer Spessart: Eröffnung des Rhön-Spessart-Rides

Startschuss für den Rhön-Spessart-Ride: Der Mountainbike-Rundkurs mit mehr als 300 Kilometern Länge wird ab dem Frühjahr den Naturpark Hessischer Spessart mit dem Biosphärenreservat Rhön verbinden. Die Strecke, die als Acht angelegt ist, bietet einen ausgewogenen Mix aus Trails und Forstwegen – darunter einige der besten Flowtrails der Region, zum Beispiel rund um Bad Orb und am Kreuzberg.

Die Tour richtet sich nicht nur an klassische Tourenfahrerinnen und ‑fahrer, sondern vor allem an Einsteigerinnen und Einsteiger. Im Mittelpunkt steht nicht der sportliche Kraftakt, sondern das Erlebnis entlang der Strecke. Vom Charakter her orientiert sich die Tour eher an Gravel- oder Trekkingradtouren.

Ganz naturnah: Der neue Mountainbike-Rundkurs wird ab dem Frühjahr den Naturpark Hessischer Spessart mit dem Biosphärenreservat Rhön verbinden.

Mit insgesamt 22 abwechslungsreichen Rundtouren und den Flowtrails in Bad Orb präsentiert sich der Hessische Spessart schon jetzt als attraktives Ziel für Mountainbikefans.

Dresden: Fest-Etage im Residenzschloss in neuer Pracht

Seit 40 Jahren ist das Residenzschloss Dresden partiell Baustelle. Mit der Rekonstruktion kehrt nach und nach viel historische Pracht zurück. Anfang 2026 sollen die Arbeiten im Propositions- und im Großen Ballsaal beendet sein – dann zeigt sich die komplette Fest-Etage wieder in voller Schönheit.

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Doch der architektonische Glanz ist erst der Anfang: Besucherinnen und Besucher können sich zudem auf neue, spektakuläre Ausstellungen freuen – darunter die Schau „Masken und Kronen“ im Großen Ballsaal.

Einer der Ausstellungshöhepunkte: Die Sonnenmaske mit den Gesichtszügen Augusts des Starken, König von Polen und Kurfürst von Sachsen.

Vergoldete Helme, Silberharnische, fantasievolle Inventionsinsignien, Pferde mit prachtvollen Reitzeugen und ein mit Hunderten Schellen besetztes Schlittenzeug erinnern an die glanzvolle Festkultur der Renaissance und des Barocks. Einen strahlenden Höhepunkt bildet die Sonnenmaske Augusts des Starken – ein glänzendes Zeugnis für den Machtanspruch eines der schillerndsten Herrscher seiner Zeit.

Berlin: Hohenzollerngruft – Sarkophage sind zurück

Nach zehn Jahren Planung und sechs Jahren Bauzeit steht eines der größten Restaurierungsprojekte am Berliner Dom kurz vor dem Abschluss: Im Februar 2026 wird die Hohenzollerngruft wieder geöffnet. Es ist das umfangreichste Bauvorhaben seit dem Wiederaufbau des Doms im Jahr 1993. Für die Arbeiten mussten 91 historische Sarkophage ausgelagert und in einem klimatisierten Kunstdepot in Pankow gesichert werden.

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Die Hohenzollerngruft umfasst rund 1500 Quadratmeter und zählt – neben der Kaisergruft in Wien, dem Escorial in Spanien und der Königsgrablege in Paris – zu den bedeutendsten dynastischen Begräbnisstätten Europas. Hier ruhen Fürsten und Könige, die die Geschichte Brandenburgs und Preußens prägten, darunter der Große Kurfürst, König Friedrich I., seine Gemahlin Sophie Charlotte und Königin Elisabeth Christine.

Hohenzollerngruft: Simulation des zukünftigen Andachtsraumes Richtung Osten.

Am 28. Februar 2026 soll die Gruft mit einem kostenlosen Tag der offenen Tür wieder zugänglich sein. Der Eintritt erfolgt dann erstmals seit Jahrzehnten wieder über die historische Treppe direkt von der Predigtkirche – so wie vor dem Zweiten Weltkrieg. Eine neue Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Hohenzollern, die Bestattungskultur der jeweiligen Epochen und zeigt, welche Objekte sich neben den sterblichen Überresten in den Särgen befinden.

Quedlinburg: Stiftsberg zurück im Rampenlicht

Der Schönheitsschlaf ist vorbei: Nach einer aufwendigen Restaurierung öffnet der Stiftsberg Quedlinburg im Frühjahr 2026 endlich wieder alle seine Tore und kehrt als einer der bedeutendsten Schauplätze deutscher und europäischer Geschichte frisch herausgeputzt ins Rampenlicht zurück.

Hier begann Machtgeschichte: König Heinrich I. machte Quedlinburg ab 919 zum Zentrum frühottonischer Herrschaft – und ließ sich 936 in seiner geliebten Pfalz bestatten. Königin Mathilde und Sohn Otto I. gründeten daraufhin ein reichsunmittelbares Damenstift, das jahrhundertelang zu den spirituellen und politischen Taktgebern des Reiches zählte.

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Der Stiftsberg ist der Kern des Unesco-Weltkulturerbes Quedlinburg – demnächst zeigt er sich wieder in voller Pracht.

Heute beherbergen Stiftskirche, Domschatz und Schloss einzigartige Kunstschätze und historische Zeugnisse. Nach den umfangreichen Sanierungs- und Baumaßnahmen an den Gebäuden wartet ein echtes Highlight auf alle Besucherinnen und Besucher: ein völlig neu gestalteter Rundgang durch das imposante Ensemble aus Stiftskirche, Stiftsgebäuden, Schloss und Gärten.

Auf beeindruckenden 2500 Quadratmetern entfaltet das neue Museum die ganze Dimension der Quedlinburger Bedeutung – von königlicher Machtpolitik bis hin zur europäischen Kulturgeschichte.

Leipzig: Vom Stadtzentrum direkt aufs Wasser

Der Stadthafen in Leipzig entwickelt sich derzeit weiter zum zentralen Dreh- und Angelpunkt des touristischen Gewässerverbundes. Das 4000 Quadratmeter große Hafenbecken bietet bereits Liegeplätze für drei Fahrgastschiffe, rund 40 Sport- und Familienboote sowie zusätzliche Bereiche für Paddlerinnen und Paddler. An der Außenmole kommen nun bis zum Sommer sechs weitere Liegeplätze für größere Fahrgastschiffe hinzu.

Neben modernen Anlagen für Bootslagerung und Vermietung entsteht auch ein Servicegebäude mit Gastronomie, das in maritimer Atmosphäre künftig auch als exklusive Veranstaltungslocation genutzt werden soll.

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Der Stadthafen Leipzig liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt.

Der Stadthafen Leipzig liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt und schafft damit einen direkten Übergang vom urbanen Zentrum zur Wasserlandschaft der Stadt. Von hier aus lassen sich bequem zahlreiche Wasserwege und Gewässer erkunden – etwa per Kajak von der City bis zum Cospudener See.

Bayreuth: Stadt feiert Festival150

In Bayreuth richtet sich der Blick im nächsten Jahr 150 Jahre zurück, als 1876 Richard Wagners erste Opern-Festspiele stattfanden. Mit ihnen erfand Wagner das moderne Festival, bei dem sich das Publikum ganz auf das Musikerlebnis konzentrieren sollte. Auch das von ihm nur für seine Werke konzipierte Festspielhaus – mit verdecktem Orchestergraben, Verdunklung und architektonischer Schlichtheit – dient bis heute der ungestörten Erfahrung seines Gesamtkunstwerks.

Anlässlich des Jubiläums Festival150 verwandeln sich Stadt und Landkreis Bayreuth in eine große Bühne. Begleitend zu den Jubiläumsfestspielen im Juli auf dem Grünen Hügel werden 150 Bühnen im gesamten Stadtgebiet und im Landkreis bespielt.

Nicht nur im Festspielhaus: Unter dem Motto Festival150 präsentiert sich die gesamte Stadt Bayreuth über das Jahr hinweg als Bühne.

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Von Januar bis Dezember zeigt die ganze Region ihre kulturelle Vielfalt – mit Musik, Theater und Kunst, die den Bogen von Wagners Werk bis in die Gegenwart spannen.

Sonneberg: 125 Jahre im Zeichen des Spielzeugs

Sonneberg rüstet sich für ein besonderes Jubiläum: 2026 feiert das Deutsche Spielzeugmuseum 125 Jahre voller Fantasie, Handwerkskunst und Kulturgeschichte. Ein ganzes Jahr lang würdigt das älteste Spielzeugmuseum Deutschlands seine prägenden Köpfe, genialen Ideen und magischen Meilensteine mit Sonderausstellungen, Festakten, Vorträgen und vielen Überraschungen.

Mehr als 6000 Objekte erzählen dabei von der Welt des Spielens – von seltenen Holzspielwaren aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert über Figuren aus Brotteig und Pappmaché bis hin zu Puppen aus Thüringen, Schätzen aus dem alten Ägypten und Spielzeug aus Ostasien und Afrika.

Beim großen Stadt- und Museumsfest vom 25. bis zum 27. September wird Sonneberg zu einer lebendigen Bühne der Spielfreude.

Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres: das große Stadt- und Museumsfest vom 25. bis zum 27. September. An diesem Wochenende wird Sonneberg zu einer lebendigen Bühne der Spielfreude: Bastel- und Mitmachstationen, Kinderflohmarkt, Kunsthandwerk, Musik, Tanz, Akrobatik, Zauberei und regionale Spezialitäten verwandeln die Stadt in ein echtes Spielparadies für Groß und Klein.

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Und direkt am Museum erwacht die „Thüringer Kirmes“ zum Leben und lustige Geschichten im itzgründischen Dialekt versetzen die Gästinnen und Gäste beim Mundartabend in eine längst vergangene Zeit.

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