ST. LOUIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine umfassende Studie mit 12.000 Kindern hat die bisherigen Annahmen über die Wirkungsweise von ADHS-Medikamenten infrage gestellt. Anstatt die Aufmerksamkeit direkt zu steigern, beeinflussen diese Medikamente vor allem die Wachheit und das Belohnungssystem im Gehirn.

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Eine neue Studie der Washington University School of Medicine hat die bisherigen Annahmen über die Wirkungsweise von ADHS-Medikamenten grundlegend verändert. Die Untersuchung, die auf der Analyse von Gehirnscans von fast 12.000 Kindern basiert, zeigt, dass Medikamente wie Ritalin und Adderall nicht primär die Aufmerksamkeitsnetzwerke im Gehirn beeinflussen, sondern vielmehr die Bereiche, die für Wachheit und Erregung zuständig sind. Diese Erkenntnisse werfen die Frage auf, ob bei einigen Kindern das Problem der Konzentration nicht vielmehr ein Schlafproblem ist.

Die Forscher fanden heraus, dass die Einnahme von Stimulanzien bei Kindern, die unter Schlafmangel litten, Gehirnmuster erzeugte, die nahezu identisch mit denen gut ausgeruhter Kinder waren. Dies deutet darauf hin, dass die Medikamente das Gehirn vorübergehend vor den Auswirkungen von Schlafmangel schützen können. Bei Kindern ohne ADHS, die ausreichend Schlaf bekommen, zeigten die Medikamente hingegen keine Verbesserung der schulischen Leistungen oder der Testergebnisse, sondern lediglich schnellere Reaktionszeiten.

Die Studie, die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht wurde, stellt die langjährige Annahme in Frage, dass ADHS-Medikamente die Aufmerksamkeit und kognitive Kontrolle direkt verbessern. Stattdessen scheinen die Medikamente die Wachheit zu erhöhen und langweilige Aufgaben lohnender erscheinen zu lassen, was die Ausdauer erhöht, ohne die kognitive Fähigkeit direkt zu steigern. Diese Erkenntnisse könnten auch erklären, warum gut ausgeruhte Kinder ohne ADHS keine akademischen Vorteile aus der Einnahme von Stimulanzien ziehen.

Die Ergebnisse der Studie werfen auch ein Licht auf die Bedeutung von ausreichendem Schlaf für die kognitive Leistung. Kinder, die genug Schlaf bekommen, zeigten Verbesserungen in schulischen Leistungen, kognitiven Tests und im Arbeitsgedächtnis, ähnlich den Vorteilen, die Stimulanzien bei Kindern mit ADHS oder Schlafmangel bieten. Diese Erkenntnisse könnten Eltern und Ärzten helfen, die Ursachen von Aufmerksamkeitsproblemen besser zu verstehen und zu behandeln.

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ADHS-Medikamente wirken anders als gedacht: Neue Erkenntnisse aus einer großen Studie
ADHS-Medikamente wirken anders als gedacht: Neue Erkenntnisse aus einer großen Studie (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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