Seine Bilanz ist dürftig: El Chadaille Bitshiabu (20) kommt bei RB Leipzig diese Saison bisher nur auf fünf Pflichtspieleinsätze – zu wenig für den ambitionierten Innenverteidiger, der in der vergangenen Rückrunde noch elfmal in der Startelf stand. Der Franzose will mehr spielen. Folgt deshalb die Winter-Flucht?

Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano soll Bitshiabu bereits bei mehreren Vereinen aus der Premier League im Fokus stehen. Mit Blick auf seine Entwicklung wäre eine Leihe für das Abwehr-Juwel (Vertrag bis 2029) eine interessante Option – die schon länger ein Thema ist. Bereits Anfang November berichtete BILD über einen möglichen Wechsel.

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Fakt ist aber: Einen Abgang in der am 1. Januar beginnenden Transfer-Periode wird es nach BILD-Informationen nicht geben! Die Leipzig-Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) haben intern ein Wechselverbot festgelegt.

Hintergrund: Zwar ist Bitshiabu hinter Willi Orban (33) und Castello Lukeba (23) aktuell nur Innenverteidiger Nummer drei. Doch vor allem der Herbst hat gezeigt, wie schnell das RB-Lazarett sich füllen kann und Trainer Ole Werner (37) qualitativ gleichwertigen Ersatz benötigt.

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Auch der 1,96-Meter-Hüne verpasste wegen einer Verletzung am rechten Oberschenkel zuletzt vier Spiele und feierte erst im Jahresfinale gegen Leverkusen (1:3) ein Kurz-Comeback. Im neuen Jahr soll Bitshiabu mit starken Leistungen im Training wieder Druck auf das Stamm-Duo machen.

El Chadaille Bitshiabu schiebt bei RB Leipzig Bankfrust

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Foto: picture alliance / ZB

Dazu gilt er bei den Sachsen als Verteidiger der Zukunft. Vor allem, weil Lukeba im Sommer vor einem Abgang stehen könnte. Der Franzose steht seit Langem bei Europas Top-Klubs auf der Liste und kann RB Leipzig, dank Ausstiegsklausel für die fixe Summe von 80 Mio. Euro verlassen. Bitshiabu würde danach direkt als Nachfolger bereitstehen und seinen Platz einnehmen.

Doch bis dahin, muss er sich zunächst wohl weiter gedulden …