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Selenskyj veröffentlicht einen neuen Friedensplan. Russland lobt Fortschritte im Austausch mit den USA. Putins Verluste steigen. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 10:15 Uhr: Wie die Kyiv Post schreibt, könnte sich Selenskyj am 28. Dezember mit Trump treffen. Diplomatenkreise teilten dem Medium mit, dass ein möglicher Veranstaltungsort für das Treffen zwischen Trump und Selenskyj die Residenz des US-Präsidenten Mar-a-Lago in Florida sein könnte. „Der Detaillierungsgrad ist höher als je zuvor. Aber die schwierigsten Punkte – Sicherheitsgarantien, Durchsetzung und Russlands rechtliche Verpflichtungen – sind nach wie vor weitgehend ungeklärt“, heißt es aus informierten Kreisen.

Für ein Ende des Ukraine-Kriegs: Putin wohl zu Gebietstausch bereit

Update, 9:25 Uhr: Wie Reuters berichtet, ist der russische Präsident ⁠Wladimir Putin zu einem teilweisen Gebietsaustausch im Zusammenhang mit den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs bereit. Er fordere jedoch die vollständige Kontrolle über den Donbass, berichtet die Zeitung Kommersant unter Berufung auf ein Treffen Putins mit führenden Geschäftsleuten am 24. Dezember. Während der jüngsten Gespräche über einen Ukraine-Frieden waren die unterschiedlichen Ansprüche auf Gebiete in der Ukraine ein Konfliktpunkt gewesen. Für Putin sei außerhalb des Donbass ein Austausch von Gebieten nicht ⁠ausgeschlossen.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 8:29 Uhr: Vor dem Hintergrund der Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump angekündigt. „Wir haben uns auf ein Treffen auf höchster Ebene geeinigt – mit Präsident Trump in naher Zukunft“, erklärte Selenskyj am Freitag in Online-Netzwerken und fügte an: „Bis zum Jahreswechsel kann noch viel entschieden werden.“

Verluste im Ukraine-Krieg: Putin verliert 840 Soldaten an einem Tag

Update, 8:05 Uhr: Während weiter um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gerungen wird, steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Wie der ukrainische Generalstab auf Facebook mitteilte, hat Wladimir Putins Armee am ersten Weihnachtstag 840 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verletzt. Seit Ausbruch der Kämpfe am 24. Februar 2022 sind die gesamten Verluste Russlands im Ukraine-Krieg auf etwa 1.202.070 Soldaten gestiegen. Zudem hat Putin 11.459 Panzer, 23.804 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 35.509 Artilleriesysteme verloren.

Update vom 26. Dezember, 6:41 Uhr: Der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, plädiert dafür, deutsche Soldaten unter europäischer Flagge an der Absicherung einer Friedenslösung in der Ukraine zu beteiligen. „Ich wünsche mir Soldaten mit der europäischen Flagge auf der Uniform, die gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden den Frieden sichern“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir können nicht ernsthaft erwarten, dass Trump eine Friedenslösung allein mit amerikanischen GIs absichert. Und wenn wir über europäische Truppen reden, kann Deutschland nicht außen vor bleiben.“

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj spricht mit Trump-Gesandten

Update, 21:10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein „sehr gutes“ Telefongespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem US-Präsidentenberater Jared Kushner geführt. „Wir haben einige wichtige Details der laufenden Arbeit besprochen“, erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. „Es gibt gute Ideen, die zu einem gemeinsamen Ergebnis und zu dauerhaftem Frieden beitragen können“, fügte er hinzu.

Ukraine-Krieg: Russische Soldaten in der Region Pokrowsk.Ukraine-Krieg: Russische Soldaten in der Region Pokrowsk. (Archivbild) © IMAGO/Stanislav Krasilnikov

Selenskyj bedankte sich bei Witkoff und Kushner für ihren „konstruktiven Ansatz, die intensive Arbeit und die freundlichen Worte“. Der ukrainische Präsident betonte: „Wir arbeiten wirklich rund um die Uhr daran, das Ende dieses brutalen Krieges Russlands gegen die Ukraine näherzubringen und sicherzustellen, dass alle Dokumente und Schritte realistisch, wirksam und zuverlässig sind.“

Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht langsame Fortschritte

Update, 16:50 Uhr: Das russische Außenministerium spricht von Fortschritten in den Gesprächen mit den USA über den Ukraine-Krieg. „Im Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, ich meine damit den Verhandlungsprozess mit den Vereinigten Staaten von Amerika, sind langsame, aber sichere Fortschritte zu beobachten“, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa nach Angaben der Staatsagentur Tass bei einer Pressekonferenz. Die von Russland angegriffene Ukraine erwähnte sie kaum. 

Zugleich versuchte sie, einen Keil zwischen die USA und Europa in den Friedensbemühungen zu treiben. Moskau fordere die Kollegen in den USA auf, „sich aktiv gegen die Versuche der westeuropäischen Länder zu wehren, die im Verhandlungsprozess zur Ukraine erzielten Fortschritte zu torpedieren und zunichtezumachen“, sagte Sacharowa.

Update, 14 Uhr: An den Weihnachtstagen ist es über der Ostsee erneut zu einem NATO-Zwischenfall mit russischen Flugzeugen gekommen. Wie die polnische Luftwaffe mitteilte, mussten Kampfjets des Landes ein Aufklärungsflugzeug abfangen. Der Vorfall habe sich am Donnerstagmorgen in internationalen Gewässern in der Nähe der polnischen Luftraumgrenzen ereignet. „Trotz der Feiertage war die polnische Luftverteidigung in der vergangenen Nacht stark gefordert. Heute Morgen fingen polnische Kampfflugzeuge über den internationalen Gewässern der Ostsee ein russisches Aufklärungsflugzeug ab, identifizierten es visuell und eskortierten es aus seinem Zuständigkeitsbereich“, hieß es in einem Beitrag auf X.

Attacke auf Russlands Wirtschaft: Ukraine greift Ölwerk an

Update, 13:50 Uhr: Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat bestätigt, dass Einheiten der Luftwaffe am 25. Dezember einen erfolgreichen Angriff mit luftgestützten Marschflugkörpern vom Typ Storm Shadow erneut Russlands Wirtschaft ins Visier genommen hat. Im Visier des Angriffs im Ukraine-Krieg stand Ölproduktwerk Nowoschachtinsk in der russischen Oblast Rostow. Das Werk in Nowoschachtinsk ist einer der größten Lieferanten von Erdölprodukten in Südrussland und direkt an der Versorgung der russischen Streitkräfte beteiligt. Die Anlage beliefert die russischen Truppen mit Dieselkraftstoff und Flugzeugtreibstoff.

Update, 12:01 Uhr: Russland hat die Ukraine auch an Weihnachten mit Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen und Tod und Zerstörung über das Land gebracht. In der Region Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach russischen Drohnenangriffen einen Toten und zwei Verletzte. An der Hafen- und Energieinfrastruktur gebe es Schäden. Im Gebiet Charkiw nahe der russischen Grenze gab es bei Angriffen Behörden zufolge einen Toten und 15 Verletzte. Im Gebiet Tschernihiw starben zwei Menschen bei einem Drohnenangriff an Heiligabend.

„Das Gebiet Tschernihiw erlebte Weihnachten unter Beschuss. Leider starben zwei Menschen. Zwei weitere wurden verletzt“, teilten die Behörden am Morgen mit. Das ukrainische Energieministerium informierte über zahlreiche Notabschaltungen und Stromausfälle im Land nach den russischen Angriffen. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr griff Russland in der vergangenen Nacht mit 131 Drohnen an, 106 davon seien unschädlich gemacht worden. Es habe 22 Einschläge von Drohnen an 15 Stellen im Land gegeben. Die ukrainische Führung wirft Moskau Terror an Weihnachten vor.

Angriffe im Ukraine-Krieg an Weihnachten: Russland attackiert Energiesektor

Update, 10:42 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf den ukrainischen Energiesektor im Krieg fortgesetzt. Wie das Energieministerium mitteilte, kam es auch am Heiligabend zu mehreren Attacken. Infolgedessen waren die Verbraucher in den Gebieten Tschernihiw, Sumy, Dnipropetrowsk, Charkiw und Odessa ohne Strom. „Die Energietechniker setzen alles daran, alle beschädigten Anlagen so schnell wie möglich zu reparieren und alle Verbraucher wieder anzuschließen. Es laufen rund um die Uhr Notfallreparaturen“, hieß es in einer Erklärung.

Update, 9:01 Uhr: Wie der ukrainische Generalstab der Streitkräfte berichtet, wurden am 24. Dezember entlang der Frontlinie insgesamt 151 Gefechte mit den Russen registriert. Die aktuellen Kämpfe im Ukraine-Krieg konzentrierten sich demnach auf die Pokrowsk-Front und auf die Huliaipole-Front.

Schlag gegen Putins Wirtschaft im Ukraine-Krieg

Update, 7:36 Uhr: Der Ukraine ist im Krieg erneut ein Schlag gegen Russlands Wirtschaft gelungen. Wie unter anderem Ukrainska Pravda berichtet, griffen Drohnen in der Nacht auf den 25. Dezember den Hafen der russischen Stadt Temrjuk in der Region Krasnodar an und setzten Treibstofftanks in Brand. In einer Erklärung der örtlichen Verwaltung heißt es, dass „zwei Treibstofftanks infolge eines Drohnenangriffs auf den Hafen von Temryuk in Brand geraten sind“. Siebzig Feuerwehrleute und 18 Feuerwehrfahrzeuge seien an den Löscharbeiten beteiligt, „darunter auch Mitarbeiter des Ministeriums für Katastrophenschutz in der Region Krasnodar“.

Update, 6:23 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat wohl in seiner Weihnachtsansprache an die Nation Wladimir Putin den Tod gewünscht, nachdem er einen Plan für entmilitarisierte Zonen in der Ostukraine angedeutet hatte. Wie die Times berichtet, sagte der Präsident: „Heute teilen wir alle einen Traum. Und wir alle haben einen Wunsch: ‚Möge er sterben‘.“ Zugleich führte Selenskyj aus: „Aber wenn wir uns an Gott wenden, bitten wir natürlich um etwas Größeres. Wir bitten um Frieden für die Ukraine. Wir kämpfen dafür. Und wir beten dafür. Und wir haben ihn verdient.“

Für Ende des Ukraine-Kriegs: Laschet will deutsch-französische Initiative

Update vom 25. Dezember, 6:10 Uhr: Der Chef des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet, fordert eine deutsch-französische Initiative zur direkten Abstimmung der europäischen Pläne für einen Waffenstillstand in der Ukraine mit Russland. „Europa muss eine eigenständige, starke Außen- und Sicherheitspolitik machen“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Dazu gehört es auch, autonom zu sein, souverän zu sein und eigene europäische Ideen nicht über amerikanische Vermittler zu transportieren.“

Nötig sei, „den eigenen, auch mit der Ukraine abgestimmten europäischen Friedensplan, dann auch gegenüber Russland aus einer Position der Stärke gemeinsam zu vertreten“, sagte Laschet. Europa habe einen Friedensplan erarbeitet und diesen durch US-Geschäftsleute wie den Sondergesandten Steve Witkoff und den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, an Russland übermitteln lassen. 

Bombenanschlag in Moskau auf zwei Polizisten die am Ukraine-Krieg beteiligt gewesen sein sollen

Update, 15:34 Uhr: Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat die Verantwortung für einen Bombenanschlag in Moskau übernommen, bei dem zwei russische Polizisten ums Leben kamen. Augenzeugen und lokale Behörden berichteten, dass am frühen Mittwochmorgen gegen 1:30 Uhr Ortszeit ein Sprengsatz im Süden Moskaus detonierte.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite RusslandsRusslands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger StaatenFotostrecke ansehen

Quellen des HUR teilten der Kyiv Post mit, dass die getöteten Polizisten am Ukraine-Krieg beteiligt gewesen seien und ukrainische Kriegsgefangene gefoltert hätten. Ein lokaler Dissident habe den Anschlag ausgeführt, indem er ein explosives Paket durch das Fenster des Polizeifahrzeugs geworfen habe. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Ortes, an dem bereits am Montag der russische Generalleutnant Fanil Sarvarov durch eine Autobombe ums Leben gekommen war.

Update, 14:42 Uhr: Berichten zufolge hat die Ukraine bei einem Angriff sowohl die Kunststofffabrik Jefremow in der russischen Region Tula als auch ein Lager für Marinedrohnen auf der Krim getroffen. Die Nachrichtenagentur Reuters gibt an, dass die Fabrik Komponenten für Plastiksprengstoff und Festtreibstoff für Raketen herstelle. Auf dem Gelände der Produktion seien ein großes Feuer und mehrere Detonationen gemeldet worden. Eine Bestätigung von russischer Seite liegt bislang nicht vor.

Update, 11:48 Uhr: Weitere Details zum neuen Ukraine-Friedensplan: Laut dem Entwurf sind etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO – das ist die Beistandsklausel – und eine Stärke der Armee von 800.000 Soldaten vorgesehen, wie Selenskyj ukrainischen Medien zufolge erklärte. 

Der Präsident selbst sprach von einem Entwurf für ein Rahmendokument und wiederholte seine Äußerungen vom Vortag, nach denen es weiter Klärungs- und Gesprächsbedarf gebe. Ungeklärt ist etwa weiter die Frage um die von Russland für einen Waffenstillstand geforderten Gebietsabtretungen vor allem im Gebiet Donezk, das die Ukraine noch zu einem Teil kontrolliert. Demnach sind in dem Papier neben ukrainischen auch russische und US-Positionen enthalten.

Update, 10:18 Uhr: Wolodymyr Selenskyj erwartet bis Mittwoch eine russische Antwort auf den jüngsten Entwurf eines zwischen Washington und Kiew vereinbarten 20-Punkte-Friedensplans zum Ukraine-Krieg. „Wir werden eine russische Reaktion erhalten, nachdem die Amerikaner mit ihnen gesprochen haben“, sagte Selenskyj vor der Presse.

Laut dem ukrainischen Präsidenten sieht der jüngste Plan ein Einfrieren der Kampfhandlungen an den aktuellen Frontlinien vor. „Die Truppenaufstellung zum Zeitpunkt dieser Vereinbarung wird de facto als Kontaktlinie anerkannt“, so Selenskyj. Zudem ebne der Plan den Weg für Rückzüge und die Schaffung entmilitarisierter Zonen. „Eine Arbeitsgruppe wird zusammentreten, um die zur Beendigung des Konflikts erforderliche Umverteilung der Streitkräfte zu bestimmen und die Parameter für mögliche künftige Sonderwirtschaftszonen festzulegen“, führte Selenskyj aus.

Ukraine-Krieg: Russlands Verluste steigen weiter

Update, 9:14 Uhr: Bei der Sprengstoffexplosion im Süden von Moskau sind mindestens drei Menschen getötet worden, wie das Ermittlungskomitee mitteilte. Die Hintergründe sind weiter unklar. In Moskau kam es erst am Montag zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem ein russischer General bei der Explosion seines Autos starb – hier steht die Ukraine im Verdacht.

Update, 7:55 Uhr: Während die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg durch Verhandlungen über ein mögliches Ende geprägt ist, steigen Russlands Verluste weiter. Wie der ukrainische Generalstab der Streitkräfte auf Facebook mitteilte, hat Putin im Verlauf des vergangenen Tages 1090 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn der russischen Invasion hat Moskau inzwischen schätzungsweise 1.199.280 Militärangehörige verloren. Zu den weiteren Verlusten im Ukraine-Krieg zählen zudem 11.449 Panzer, 23.796 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 35.376 Artilleriesysteme.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiew betont ständigen US-Kontakt wegen Verhandlungen

Update, 21:57 Uhr: Die Ukraine hat ihre Bereitschaft zu Friedensverhandlungen bekräftigt und steht nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in ständigem Kontakt mit den USA. Der ukrainische Staatschef betonte heute, dass sein Land „niemals ein Hindernis für den Frieden“ gewesen sei und auch künftig nicht sein werde, wie RBC Ukraine Selenskyj zitiert.

Selenskyj verwies auf Gespräche zwischen ukrainischen Vertretern und dem Team des US-Präsidenten Donald Trump. Die Ukraine arbeite aktiv an „realistischen“ Dokumenten für eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg. Zugleich warnte er, Russland dürfe die Diplomatie nicht sabotieren und müsse das Kriegsende „hundertprozentig ernst nehmen“ – andernfalls brauche es zusätzlichen Druck auf Moskau.

Pressefreiheit in Russland: Journalist wird die russische Staatsbürgerschaft entzogen

Update, 20:55 Uhr: Russland hat dem Journalisten Roman Anin die Staatsbürgerschaft entzogen. Ihm wird vorgeworfen, die russischen Streitkräfte diskreditiert zu haben. Die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde hätten sich wegen der von Anin begangenen Verbrechen zu diesem Schritt entschieden, teilte das Innenministerium der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit. Anin ist Chefredakteur des Internetportals Waschnyje Istorii („Wichtige Geschichten“). Aufsehen erregten unter anderem Recherchen des Mediums über die mutmaßliche Tochter von Kreml-Chef Wladimir Putin und die Mitarbeit an dem internationalen Projekt zur Enthüllung von Steueroasen, bekannt als „Pandora Papers“. 

Anin lebt und arbeitet in Lettland. Im März 2025 verurteilte ein Moskauer Gericht ihn und eine weitere Journalistin des Mediums in Abwesenheit zu jeweils 8,5 Jahren Freiheitsstrafe wegen der „wissentlichen Verbreitung von Falschinformationen über die russischen Streitkräfte“.