Weihnachten und die damit verbundene Vorweihnachtszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Lichter hüllen Städte und Wohnungen in einen besonderen Glanz, überall duftet es nach Glühwein, gebrannten Mandeln und Schmalzgebäck – und die Menschen strömen los, um Tannenbäume zu kaufen, die dann an Weihnachten für strahlende Gesichter sorgen.
Doch was passiert eigentlich mit den Bäumen, die nicht in ein warmes Zuhause ziehen dürfen? Einige „Ladenhüter“ zumindest wandern dann in den Zoo Hannover – und werden dort zum echten Highlight für die tierischen Bewohner.
Zoo Hannover pflegt besondere Weihnachtstradition
Im Erlebnis-Zoo Hannover ist es mittlerweile zur Tradition geworden, dass Händler die übrig gebliebenen Weihnachtsbäume dorthin abgeben. Und zwar nicht etwa aus Deko-Gründen, sondern, um die Tiere glücklich zu machen. Denn für die tierischen Bewohner sind die Tannenbäume eine „spannende Erfahrung“, wie eine Sprecherin des Zoos auf Nachfrage von News38 erzählt. „Sie regen alle Sinne an, die Nadeln riechen außergewöhnlich, sie piksen leicht auf Nasen, Lippen und Zunge und sie haben ihren ganz eigenen Geschmack.“
+++ Trauriger Abschied im Zoo Hannover! Pfleger besorgt – „Einige Herausforderungen“ +++
Und genau das ist es, was den Tieren spannende Stunden beschert. Egal, ob die Bäume schlussendlich an sie verfüttert werden, oder schlichtweg zum Kratzbaum und Spielzeug werden. In den sozialen Medien lässt der Zoo Hannover all jene, die das Spektakel nicht live mitverfolgen können, auch immer wieder über Posts teilhaben.
Mehr News:
Wichtig ist für den Zoo zu erwähnen, dass die Tiere „ausschließlich die unverkauften Tannenbäume, die von Händlern zur Nachnutzung abgegeben werden“, bekommen. Aus privaten Haushalten werden keine Bäume angenommen. Die Erklärung dieser Entscheidung ist simpel. Das Risiko ist schlichtweg zu groß, dass doch mal Lametta, Kerzenwachs, Kunstschnee oder Weihnachtsschmuck-Haken zurückbleiben und die Tiere sich dadurch verletzen können.