Wirxelhaus in Datteln
Förderantrag überarbeiten und Kosten klarer trennen


Der Förderantrag für den Umbau des Wirxelhauses muss überarbeitet werden. Das fordert die Bezirkzsergierung in Münster vom 50er-Jahre-Museum-Verein. © Lara Teschers

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Der Förderantrag für die Sanierung und Weiterentwicklung des historischen Wirxelhauses in Datteln muss überarbeitet werden. Das teilte der 50er-Jahre-Museum-Verein am Freitag (26.12.) nach einer Rückmeldung der Bezirksregierung Münster mit. Der Antrag war im Rahmen des Landesförderprogramms „Heimatzeugnis 2025“ gestellt worden.

Kostenbereiche klar trennen

Nach Angaben des Vereins wurde bei der fachlichen Prüfung deutlich, dass das beantragte Gesamtvolumen den üblichen Rahmen des Programms übersteigt. Die Bezirksregierung empfiehlt daher, die einzelnen Projektbestandteile künftig differenzierter darzustellen und Kostenbereiche klar zu trennen. Ziel sei es, „wo sinnvoll – mehrere Förderprogramme miteinander zu kombinieren“.

Konkret regt die Bezirksregierung an, denkmalbezogene Maßnahmen gesondert auszuweisen, um zusätzliche Fördermöglichkeiten im Denkmalschutz prüfen zu können. Zudem sollen die Kosten für den geplanten Café- und Gastronomiebereich getrennt dargestellt werden, da diese nicht über „Heimatzeugnis 2025“ förderfähig sind. Auch der Kosten- und Finanzierungsplan soll rechnerisch präzisiert und tabellarisch vorgelegt werden.

Verein bleibt optimistisch

Der Verein betont, die detaillierte Planung liege „bereits vollständig und detailliert in einer Excel-Tabelle“ vor. Die Bezirksregierung habe zugleich ihre grundsätzliche Unterstützung signalisiert. Für den 50er-Jahre-Museum Datteln e.V. ist die Rückmeldung ein „wichtiger und konstruktiver Schritt im laufenden Förderverfahren“, schreibt der Vereinsvorsitzende Kevin Nikodem. Der Antrag werde nun überarbeitet; die Öffentlichkeit weiterhin transparent informiert.