
Allianz MTV Stuttgart ließ sich auch vom Meister SSC Palmberg Schwerin nicht stoppen und bleibt das Maß der Dinge in der Volleyball-Bundesliga.
Allianz MTV Stuttgart ließ sich auch vom Meister SSC Palmberg Schwerin nicht stoppen und bleibt das Maß der Dinge in der Volleyball-Bundesliga.
Allianz MTV Stuttgart hat sich den zehnten Sieg im zehnten Spiel gesichert und die Tabellenführung in der Volleyball-Bundesliga ausgebaut. Gegen den SSC Palmberg Schwerin gewannen die Stuttgarterinnen wie schon im Halbfinale des DVV-Pokals am Samstagabend souverän mit 3:0 (26:24, 25:21, 25:20). In der ausverkauften Scharrena avancierte die belgische Diagonal-Angreiferin Pauline Martin zur besten Spielerin des Spiels.
Allianz MTV Stuttgart beginnt verhalten aber effizient
Stuttgart kam etwas schleppend ins Spiel und lief lange einem knappen Rückstand hinterher. Das von Konstantin Bitter trainierte Team ging erst zum Ende des ersten Satzes das erste Mal – mit 22:21 – in Führung. Doch es reichte: Mittelblockerin Anna Koulberg nutzte den zweiten Satzball zum Satzgewinn (26:24).
Im zweiten Satz wirkte es, als könnten die Tabellenführerinnen kurzen Prozess machen. Doch der schnell erspielte Fünf-Punkte-Vorsprung trügte. Stuttgart ließ Schwerin durch mehrere Fehler zurück ins Spiel und auf einen Punkt herankommen (22:21). Danach sorgte eine mehrminütige Video-Challenge dafür, dass Schwerins Spielfluss unterbrochen wurde. Stuttgart fand anschließend schneller zurück zum eigenen Rhythmus. Nach einem Schweriner Doppelfehler – Anna Artyshuk und Iris Vos schlugen ihre Schmetterbälle jeweils ins Aus – hatten die Schwäbinnen auch den zweiten Satz für sich entschieden (25:21).
Starker Block sichert Allianz MTV Stuttgart den Sieg
Stuttgart startete also mit viel Schwung in den dritten Satz, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Dann kam jedoch die Zeit der starken Blocks: Melani Shaffmaster, Anna Koulberg und Lucía Varela Gómez spielten ihre Körpergröße aus und erspielten Punkt um Punkt gegen den Rekordmeister. Beim Zwischenstand von 20:15 schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis Stuttgart das Spiel eintütet. Doch Schwerin kämpfte sich erneut auf zwei Punkte heran. In der Schlussphase trumpfte dann Eleanor Holthaus ganz groß auf, erzielte drei der letzten vier Punkte und nutzte gleich den ersten Matchball zum verdienten 3:0-Sieg.