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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Selenskyj plant offenbar Referendum über Gebietsabtretungen. Russland sieht Fortschritte bei US-Gesprächen.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Trump empfängt Selenskyj am Sonntag“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“55″}}“>Trump empfängt Selenskyj am Sonntag – Die Ukraine hat mit den USA ausgehandelt, wie ein Frieden für sie erträglich sein könnte.
  2. Ukraine-Frieden – Selenskyj vor Trump-Treffen„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“55″}}“>Gespräche über Ukraine-Frieden – Selenskyj vor Trump-Treffen – Treffen zu Friedensplan wohl am 28. Dezember.
  3. Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht Fortschritte“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“55″}}“>Ringen um Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht Fortschritte – Sacharowa lobt Gespräche mit den USA.
  4. Selenskyj: „Wesentliche Details“ zum Friedensplan besprochen“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“55″}}“>Selenskyj: „Wesentliche Details“ zum Friedensplan besprochen – Ukraine-Frieden noch im weiter Ferne?
  5. Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen.“,“position“:“5″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“55″}}“>Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen. – Wladimir Putins Armee verliert 840 Soldaten an einem Tag.

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Dieser Ticker ist beendet. Neue Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie im neuen News-Ticker.

Update, 7:10 Uhr: Russlands Militär hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Raketenangriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurden dabei fünf Menschen verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram berichtete. Auch zivile Infrastruktur wurde demnach beschädigt. Der Militärgouverneur des Gebiets Kiew, Mykola Kalaschnyk, berichtete am Morgen auf Telegram von einem weiteren Verletzten in der Region sowie Schäden an ziviler Infrastruktur. Ukrainischen Medienberichten zufolge kamen bei den Angriffen auch Hyperschallraketen vom Typ Kinschal zum Einsatz. Ziel sei unter anderem die Energie-Infrastruktur gewesen. 

Erneut greift das russische Militär die ukrainische Hauptstadt Kiew an. Hier detoniert eine Drohne beim Aufprall.Erneut greift das russische Militär die ukrainische Hauptstadt Kiew an. Hier detoniert eine Drohne beim Aufprall. © Cedar Barnes/ImagoTransparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Russland startet landesweite Angriffe in der Ukraine

Update, 27. Dezember, 6:10 Uhr: Russland greift nach Angaben des ukrainischen Militärs Kiew und andere Regionen der Ukraine massiv mit Raketen und Drohnen an. Die Luftabwehr sei im Einsatz. In Kiew sind Explosionen zu hören. Nach Angaben des Militärs werden Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Die ukrainische Luftwaffe teilte auf ⁠Telegram mit, russische Drohnen ​griffen die Hauptstadt sowie Regionen im Nordosten und Süden der Ukraine an. Seit vier Stunden herrscht Luftalarm in Kiew. Berichte über Schäden oder Stromausfälle liegen zurzeit nicht vor. Aus Russland gibt es bisher noch keine Stellungnahme zu ⁠den Angriffen.

Trump empfängt Selenskyj am Sonntag

Update, 21:52 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bei schwierigen territorialen Zugeständnissen ein Referendum über den Friedensplan abhalten. Das erklärte er gegenüber dem US-Portal Axios vor seinem für Sonntag (28. Dezember) geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die UkraineKampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden Fotostrecke ansehen

Bei dem Gespräch sollen Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ein Zeitplan für die Umsetzung des Friedensplans besprochen werden. Selenskyj betonte jedoch, dass er die Entscheidung über den Friedensplan nicht alleine treffen könne. Offenbar will er die Meinung des ukrainischen Volkes einholen. Falls der Plan „sehr schwierige“ territoriale Zugeständnisse verlange, sei der beste Weg, den gesamten 20-Punkte-Plan in einem Referendum zur Wahl zu stellen. Er zog dabei einen Vergleich zum Brexit-Referendum in Großbritannien. Voraussetzung für ein solches Referendum sei ein mindestens 60-tägiger Waffenstillstand mit Russland.

Update, 21:25 Uhr: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat vor einem geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump das weitere Vorgehen mit Bundeskanzler Friedrich Merz besprochen. „Wir stimmen unsere Positionen ab, und alle in Europa müssen an einem Strang ziehen, um unsere europäische Lebensweise, die Unabhängigkeit unserer Staaten und den Frieden in Europa zu verteidigen. Es muss Frieden geben“, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. 

Merz (CDU) antworte auf X mit den Worten: „Wir stehen unerschütterlich an Ihrer Seite. Ein starkes, koordiniertes Vorgehen Europas ist nach wie vor unverzichtbar für Frieden, Freiheit und Sicherheit.“ Die „Berliner Gruppe“ sei bereit zu helfen – in enger Abstimmung mit den US-Partnern. Er habe den Bundeskanzler über die Arbeit Kiews mit den US-Gesandten informiert. „Wir alle erinnern uns an das Format des Berliner Treffens und die dort erzielten Ergebnisse. Genau so werden wir weiterarbeiten. Wir haben vereinbart, weiterhin gemeinsam mit den Europäern zu handeln“, schrieb Selenskyi auf X mit Blick auf das jüngste Gipfeltreffen in Berlin. 

Ukraine-News: Moskau richtet Vorwürfe gegen Kiew

Update, 18:35 Uhr: Die russische Regierung hat Kiew vorgeworfen, die Gespräche über den US-Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine „torpedieren“ zu wollen. Eine vor wenigen Tagen von der ukrainischen Regierung vorgelegte überarbeitete Version des US-Plans sei „radikal anders“ als der Text, über den Moskau mit Washington verhandelt habe, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Freitag im russischen Fernsehen.

Die Ukraine und ihre Unterstützer – allen voran die EU, die „nicht für eine Einigung“ sei – hätten ihre „Bemühungen verstärkt, sie zu torpedieren“, sagte Rjabkow. „Ohne angemessene Lösung der Probleme, die zu dieser Krise geführt haben, wird es ganz einfach unmöglich sein, zu einer abschließenden Einigung zu gelangen“, betonte der Vize-Außenminister. Jegliche Vorschläge müssten sich innerhalb der bei dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im August in Alaska festgelegten Grenzen bewegen.

Update, 13:08 Uhr: Wie Dmitri Peskow mitteilte, haben Vertreter aus Russland und den USA am Telefon über einen Friedensplan für die Ukraine gesprochen. Vonseiten des russischen Präsidialamtes habe der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, teilgenommen, sagte Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge in Moskau. Vorangegangen sei, dass der Sondergesandte Kirill Dmitrijew Putin über seine Gespräche mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner vom vergangenen Wochenende in Florida unterrichtet habe. Peskow äußerte sich nicht dazu, wie die russische Führung den derzeitigen Stand des zwischen den USA, der Ukraine und europäischen Staaten beratenen Friedensplans sieht.

Update, 12:05 Uhr: Dem ukrainischen Sicherheitsdienst ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen den russischen Geheimdienst gelungen. Laut den Informationen konnte ein Auftragsmord an einem Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes verhindert und ein FSB-Agent in der Stadt Kiew festgenommen werden. Der Verdächtige wurde in einem Kiewer Lokal auf frischer Tat ertappt, als er im Stadtzentrum eine Pistole zog und auf den Beamten richtete. Der Verdächtige wurde den Informationen nach im Ausland angeworben, als er über Telegram-Kanäle nach schnellem Geld suchte. Er gab sich in der Ukraine zunächst als Tourist aus.

Gespräche über Ukraine-Frieden – Selenskyj vor Trump-Treffen

Update, 10:15 Uhr: Wie die Kyiv Post schreibt, könnte sich Selenskyj am 28. Dezember mit Trump treffen. Diplomatenkreise teilten dem Medium mit, dass ein möglicher Veranstaltungsort für das Treffen zwischen Trump und Selenskyj die Residenz des US-Präsidenten Mar-a-Lago in Florida sein könnte. „Der Detaillierungsgrad ist höher als je zuvor. Aber die schwierigsten Punkte – Sicherheitsgarantien, Durchsetzung und Russlands rechtliche Verpflichtungen – sind nach wie vor weitgehend ungeklärt“, heißt es aus informierten Kreisen.

Update, 9:25 Uhr: Wie Reuters berichtet, ist der russische Präsident ⁠Wladimir Putin zu einem teilweisen Gebietsaustausch im Zusammenhang mit den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs bereit. Zumindest sei dies von Russlands Seite „nicht ausgeschlossen“, heißt es. Putin fordere jedoch die vollständige Kontrolle über den Donbass, berichtet die Zeitung Kommersant unter Berufung auf ein Treffen Putins mit führenden Geschäftsleuten am 24. Dezember. Während der jüngsten Gespräche über einen Ukraine-Frieden waren die unterschiedlichen Ansprüche auf Gebiete in der Ukraine ein Konfliktpunkt gewesen. Für Putin sei außerhalb des Donbass ein Austausch von Gebieten nicht ⁠ausgeschlossen.

Friedensplan für Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj plant US-Treffen

Update, 8:29 Uhr: Vor dem Hintergrund der Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump angekündigt. „Wir haben uns auf ein Treffen auf höchster Ebene geeinigt – mit Präsident Trump in naher Zukunft“, erklärte Selenskyj am Freitag in Online-Netzwerken und fügte an: „Bis zum Jahreswechsel kann noch viel entschieden werden.“

Update, 8:06 Uhr: Abseits des Ukraine-Kriegs führten strategische Bomber aus Russland vom Typ Tu-95MS einen geplanten Flug über den neutralen Gewässern der Barentssee und der Norwegischen See durch. Dabei wurden die russischen Flugzeuge in einigen Gebieten von ausländischen Kampfflugzeugen begleitet, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Nach Informationen von TASS soll der gesamte Flug etwa sieben Stunden gedauert haben.

Angriffe im Ukraine-Krieg: Russland attackiert Energiesektor

Erstmeldung: Moskau/Kiew – Auch an Weihnachten wurden die Kämpfe im Ukraine-Krieg unbeirrt fortgeführt. „Der Feind hat unsere Stadt erneut angegriffen. Ein Treffer auf eine Infrastruktureinrichtung in Odessa wurde registriert“, hieß es am Morgen des 26. Dezember von der örtlichen Militärverwaltung. Bereits seit Tagen kommt es immer wieder zu russischen Angriffen auf den Energiesektor der Ukraine, zwischenzeitlich waren an den Feiertagen mehrere Regionen ohne Strom.

Während die Kämpfe im Ukraine-Krieg fortgesetzt werden, geht das Ringen um einen Ukraine-Frieden weiter. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Telefongespräch mit Steve Witkoff und Jared Kushner, Mitgliedern des Teams von US-Präsident Donald Trump, geführt und anschließend „gute Ideen für einen dauerhaften Frieden“ verkündet. Und auch das russische Außenministerium spricht von Fortschritten.

Ringen um Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht Fortschritte

„Im Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, ich meine damit den Verhandlungsprozess mit den Vereinigten Staaten von Amerika, sind langsame, aber sichere Fortschritte zu beobachten“, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa nach Angaben der Staatsagentur TASS bei einer Pressekonferenz. Die von Russland angegriffene Ukraine erwähnte sie kaum. 

Zugleich versuchte sie, einen Keil zwischen die USA und Europa in den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu treiben. Moskau fordere die Kollegen in den USA auf, „sich aktiv gegen die Versuche der westeuropäischen Länder zu wehren, die im Verhandlungsprozess zur Ukraine erzielten Fortschritte zu torpedieren und zunichtezumachen“, sagte Sacharowa.

Mit Blick auf einen möglichen Friedensplan für den Ukraine-Krieg bekräftigte Sacharowa die angebliche Bereitschaft Moskaus, über ein Abkommen über einen Nichtangriff auf ein europäisches oder NATO-Land zu verhandeln. „Russland ist bereit, entsprechende Verpflichtungen in Form eines schriftlichen, rechtsverbindlichen Dokuments zu formulieren“, sagte Sacharowa. Kremlchef Wladimir Putin hatte zuvor eine solche Vereinbarung angeboten und Behauptungen als „Blödsinn“ zurückgewiesen, dass Russland ein Nato-Land angreifen könne.

Selenskyj: „Wesentliche Details“ zum Friedensplan besprochen

Über sein Gespräch mit US-Vermittlern sagte Selenskyj am Abend des ersten Weihnachtstages: „Wir haben einige wesentliche Details der laufenden Arbeit besprochen. Es gibt gute Ideen, die zu einem gemeinsamen Ergebnis und dauerhaftem Frieden beitragen können. Wahre Sicherheit, echter Wiederaufbau und echter Frieden sind das, was wir alle brauchen … Ich hoffe, dass die heutigen Erkenntnisse zu Weihnachten und die besprochenen Ideen sich als nützlich erweisen werden.“

Mit Blick auf die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs fügte Selenskyj hinzu, dass man überzeugt sei, auf dem richtigen Weg zu sein. Zudem würde die Ukraine „keinen einzigen Tag und keine einzige Gelegenheit zu verpassen, die uns dem Ziel näherbringen könnte. Möge das heutige Gespräch ein weiterer Schritt in Richtung Frieden sein“, schrieb Selenskyj auf X.

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen.

Während weiter um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gerungen wird, steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Wie der ukrainische Generalstab auf Facebook mitteilte, hat Wladimir Putins Armee am ersten Weihnachtstag 840 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verletzt. Seit Ausbruch der Kämpfe am 24. Februar 2022 sind die gesamten Verluste Russlands im Ukraine-Krieg auf etwa 1.202.070 Soldaten gestiegen. Zudem hat Putin 11.459 Panzer, 23.804 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 35.509 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)